Beim Baden an der Sihl ist Vorsicht geboten

Um den Wasserstand des Sihlsees zu regulieren, muss das Etzelwerk der SBB Wasser in die Sihl ablassen. Der Flusspegel kann dadurch plötzlich ansteigen. Bei Freizeitaktivitäten an der Sihl ist also Vorsicht geboten.

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Die Sihl mit normalem Wasserstand. (Bild: PD)

Die Sihl mit normalem Wasserstand. (Bild: PD)

Zur Regulation des Wasserstandes des Sihlsees muss die Etzelwerk AG in folgenden Situationen Wasser in die Sihl ablassen: Wenn der Seepegel nach Dauerregen aussergewöhnlich stark ansteigt und das Kraftwerk das Wasser nicht mehr verarbeiten kann, sowie aus betrieblichen Gründen, beispielsweise bei Funktionskontrollen.

Fluss kann zum reissenden Strom werden

Die SBB als Betreiberin des Etzel-Kraftwerkes erinnert deshalb in einer Mitteilung daran, dass sich Personen, welche sich im Bereich des Kraftwerks im Flussbett der Sihl aufhalten, möglichen Gefahren aussetzen. Werden die Schleusen des Sihlsees geöffnet, kann der Fluss statt den bei trockener Witterung normalen drei bis fünf Kubikmetern bis zu 150 Kubikmeter Wasser pro Sekunde mitführen und somit zum reissenden Strom werden. Ein solcher Anstieg des Pegels könne auch bei schönem Wetter und zu jeder Tages- und Nachtzeit erfolgen.

Deshalb ist bei Freizeitaktivitäten an der Sihl, insbesondere an den Badeplätzen entlang des Flusses sowie beim Aufenthalt im Flussbett, Vorsicht geboten. Bei einem Ansteigen des Wasserpegels ist das Flussbett unverzüglich zu verlassen.

pd/bep