Beizli kämpft ums Überleben

Der Kanton Schwyz will ein Fahrverbot auf einer Waldstrasse verfügen. Dann würden ihre Gäste ausbleiben, fürchtet die Besitzerin eines Beizlis an dieser Strasse in Unteriberg.

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Wirtin Rita Schatt-Marty in ihrem Bergrestaurant Hochgütsch hoch über Unteriberg. (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Wirtin Rita Schatt-Marty in ihrem Bergrestaurant Hochgütsch hoch über Unteriberg. (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Die Besitzerin des Bergrestaurants Hochgütsch in Unteriberg klagt beim kantonalen Verwaltungsgericht. Sie will damit einen Regierungsratsentscheid anfechten, der ein Fahrverbot auf der Zufahrtsstrasse zu ihrem Beizli vorsieht. Mit diesem Fahrverbot würde ihrem Betrieb die Existenzgrundlage entzogen, erklärt die Wirtin.

Generelles Fahrverbot verlangt

Zum Bergrestaurant Hochgütsch gelangt man heute über eine 2,4 Kilometer lange Waldstrasse. Seit 1993 verlangt der Bund generell Fahrverbote auf Waldstrassen. Das Umweltdepartement des Kantons Schwyz versucht derzeit, dieses Fahrverbot auf allen Waldstrassen im Kanton durchzusetzen. Auf gegen 80 Prozent der Schwyzer Waldstrassen sei inzwischen ein Fahrverbot verfügt, verlautet aus dem Departement. Jetzt sei auch die Hochgütschstrasse an der Reihe, nachdem man bei diesen Verfügungen in Rückstand geraten sei.

Bert Schnüriger

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