BENNAU: Ausgabenbewilligung für den Kauf «Biberhof» in Biberbrugg

Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen beantragt dem Kantonsrat, auf die Ausgabenbewilligung von 5,35 Millionen Franken für den Kauf «Biberhof» in Biberbrugg einzutreten und zuzustimmen.

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Der «Biberhof» in Bennau wird als Durchgangszentrum für Asylsuchende genutzt. (Bild: PD)

Der «Biberhof» in Bennau wird als Durchgangszentrum für Asylsuchende genutzt. (Bild: PD)

Seit dem 1. Oktober 2015 wird das Wohn- und Gewerbehaus «Biberhof» in Bennau vom Kanton als Durchgangszentrum für Asylsuchende genutzt. Es besteht nun die Möglichkeit, die Liegenschaft mit einer Gesamtfläche von rund 11'500 Quadratmetern zu kaufen. Dazu wird beim Kantonsrat eine Ausgabenbewilligung in der Höhe von 5,35 Millionen Franken beantragt, wie der Kantonsrat am Freitag mitteilt.

Kauf eines strategischen Objekts

Die vorberatende Kommission sei der Meinung, dass mit der Vorlage kein Durchgangszentrum sondern ein strategisches Objekt gekauft wird. Vom Kauf verspreche man sich längerfristige Vorteile. In Übereinstimmung mit der geltenden Immobilienstrategie versuche der Kanton, möglichst viele Verwaltungseinheiten in eigenen Liegenschaften statt in Mietlösungen unterzubringen. Dadurch könnten die Kosten gesenkt werden.

Der Kanton erhalte einen grösseren Spielraum und mehr Sicherheit bei der langfristigen Planung. Der Kauf umfasst auch Landwirtschaftsland, welches als Realersatz im Projekt H8 verwendet werden kann. Die vorberatende Kommission hat deshalb die Vorlage der Ausgabenbewilligung in Höhe von 5,35 Millionen Franken zur Annahme an den Kantonsrat überwiesen.

pd/nop