Bereits über 2 Millionen gespendet

Das Spendenbarometer der LZ-Weihnachtsaktion steigt erfreulich. Und mehr als 1,3 Millionen Franken sind bereits vor Weihnachten an Menschen in Not ausbezahlt worden.

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Auch für sie ist Helfen eine Herzensangelegenheit: Erwin Bachmann (Präsident des Stiftungsrates der LZ-Weihnachtsaktion), Urs W. Studer (Stadtpräsident Luzern), Vreni Wicky (Präsidentin des Zuger Kantonsrates), Franz Kurzmeyer (alt Stapi Luzern) und Ernst Weber (Geschäftsleiter Migros Luzern). (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Auch für sie ist Helfen eine Herzensangelegenheit: Erwin Bachmann (Präsident des Stiftungsrates der LZ-Weihnachtsaktion), Urs W. Studer (Stadtpräsident Luzern), Vreni Wicky (Präsidentin des Zuger Kantonsrates), Franz Kurzmeyer (alt Stapi Luzern) und Ernst Weber (Geschäftsleiter Migros Luzern). (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

2'068'269 Franken. Diese stolze Zahl steht heute auf dem Spendenbarometer der LZ-Weihnachtsaktion. Die 2-Millionen-Marke wurde heuer um eine Woche früher erreicht als letztes Jahr. «Das ist fantastisch», freut sich Klaus Fellmann, Präsident des Beirates der LZ-Weihnachtsaktion – dieses Gremium aus Sozialfachleuten prüft alle eingehenden Hilfsgesuche. Vier Tage vor Heiligabend stellt Klaus Fellmann fest: «Unzählige Spender und Spenderinnen verbinden ihre Weihnachtsgedanken mit unserer regionalen Hilfsaktion. Sie setzen damit ein kräftiges Zeichen der Solidarität mit notleidenden Mitmenschen in der Zentralschweiz. Dafür danke ich – für jeden kleinen und grossen Betrag – im Namen des Beirates herzlich. Wir sammeln natürlich weiter. Jede Spende hilft helfen.»

Nicht auf Rosen gebettet

Auch Thomas Bornhauser, Chefredaktor unserer Zeitung und Stiftungsrats-Vizepräsident der LZ-Weihnachtsaktion, ist beeindruckt von der Grossherzigkeit unserer Leserinnen und Leser. «Was mich dabei immer stark berührt, sind all die Menschen, die mit einem grosszügigen Batzen mitmachen, obwohl sie selber keineswegs auf Rosen gebettet sind.»

Die Hilfe an finanziell und sozial Benachteiligte in unserer Region ist nötig: Bis gestern sind 1700 Gesuche bei Geschäftsleiterin Elisabeth Portmann eingegangen. Für die Hilfesuchenden hoch erfreulich ist diese Aussage der Geschäftsleiterin: «Wir konnten vor Weihnachten insgesamt bereits 1,367 Millionen Franken auszahlen, und zwar für 1261 bewilligte Gesuche.» Das Geld wird immer an das Sozialamt oder die Institution ausbezahlt, die das Gesuch eingereicht hat. Damit ist auch gewährleistet, dass das Geld zweckgebunden verwendet wird. Die betroffene Familie oder Einzelperson erhält dazu ein Informationsschreiben.

Viele grössere Gesuche sind noch offen, weil umfangreiche Abklärungen durch den zuständigen Beirat nötig sind. Diese Gesuche werden zwischen Januar und März entschieden. Noch bis 31. Dezember können Sozialämter und Institutionen weitere Hilfsgesuche einreichen. Private können keine Gesuche einreichen, sich jedoch bei ihrem Sozialamt, einer Beratungsstelle oder Institution melden.

Viele psychische Erkrankungen

Beiratspräsident Klaus Fellmann stösst bei der Durchsicht von Hilfsgesuchen immer wieder auf Situationen, wo Schicksalsschläge, Krankheit, Unfälle oder plötzlicher Arbeitsplatzverlust zu menschlichen und finanziellen Problemen führen. Dieses Jahr fällt dem ehemaligen Luzerner Regierungsrat und Sozialdirektor auf, «dass viele Fälle von psychischen Erkrankungen dabei sind. Gerade hier können wir den Kranken und ihren Familien Überbrückungs- und Entlastungshilfe bieten und so einen echten weihnächtlichen Lichtpunkt setzen.»

Ruth Schneider / Neue LZ

Die Spendernamen finden Sie

Spenden, weil  ...

Viele Zentralschweizer, die einen Betrag an die LZ-Weihnachtsaktion überweisen, teilen mit, warum sie spenden. Hier einige Beispiele:

«Heute vor 42 Jahren habe ich nach langem Warten erfahren, dass ich Mami werde. Das ist immer noch ein Grund zum Freuen», schreibt eine Frau auf den Einzahlungsschein der LZ-Weihnachtsaktion und spendet grossherzig.

«Wir spenden, weil es uns doch gut geht», so eine Familie. «Statt Weihnachtsgeschenke verschenken wir eine Spende an Menschen mit weniger Glück im Leben», teilt eine Frau mit.grossherzig.

«Wir spenden, weil wir gerne helfen.» Oder: «Auch bei uns in der Zentralschweiz brauchen viele Menschen Hilfe», erklärt eine weitere Stimme.

rs