BERGGASTHAUS ROTENFLUH AG: Der Wirt will auch Hauptaktionär werden

Die Berggasthaus Rotenfluh AG will den Grossteil ihrer Aktien abtreten. Damit würde der neue Wirt auch Besitzer des Bergrestaurants.

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Schild des Berggasthauses Rothenfluh. (Archivbild Roland Rüttimann/Neue SZ)

Schild des Berggasthauses Rothenfluh. (Archivbild Roland Rüttimann/Neue SZ)

Bei der Berggasthaus Rotenfluh AG wird es gewichtige Verschiebungen bei den Aktionären geben. Der neue Wirt, Norbert Kottmann aus Schwyz, hat sich gemäss eigenen Aussagen zwei Aktienpakete von Grossaktionären bereits gesichert.

Sein Ziel ist damit jedoch noch nicht erreicht. «Wir möchten alles kaufen», erklärt Kottmann auf Anfrage. Zusammen mit seiner Partnerin wirtet er seit einigen Tagen auf der Rotenfluh. Lange Zeit suchte der Verwaltungsrat der bisherigen Berggasthaus Rotenfluh AG nach einem geeigneten Pächter für das Gasthaus auf dem Schwyzer Hausberg. Dass sich nun eine Person gefunden hat, die gleich auch die Aktien übernehmen will, ist laut Paul Achermann, Verwaltungsratspräsident der Gesellschaft, eine willkommene Lösung.

Wirt wollte schon lange etwas Eigenes besitzen
Laut Verwaltungsratspräsident Achermann ist bis jetzt noch nichts offiziell überschrieben worden. Es kann davon ausgegangen werden, dass dies in den nächsten Wochen passieren wird. «Einige Aktionäre wollen ihre Aktien behalten oder eventuell erst später verkaufen», erklärt Achermann.

Kottmann selbst ist bestrebt, möglichst alle Wertpapiere zu erwerben. «Es sind zwar keine lukrativen Aktien», räumt der neue Wirt Kottmann ein. «Aber es war schon lange mein Wunsch, etwas Eigenes zu besitzen, in das ich auch investieren kann», erklärt er seine Beweggründe für die Übernahme. Als Eigentümer sei er zudem unabhängig. Im Moment bietet er nur eine kleine Menükarte an.

Ab dem 8. August, wenn das Gasthaus offiziell eröffnet wird, wird auch das Angebot vielfältiger. «Zu gegebenem Zeitpunkt werde ich eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen», erklärt Kottmann. Dann erfahren die Interessierten auch Näheres über die Zukunftspläne des neuen Wirts.

Stephanie Zemp

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.