BERGLAUF: Karl Jöhl schaffte es in einer halben Stunde

Alles andere als optimal war das Wetter für den Bergläufer Karl Jöhl bei seiner Herausforderung, vom Brunni aus so schnell als möglich den Grossen Mythen zu bezwingen. Damit wurde zum ersten Mal die Laufzeit dieser Strecke offiziell gemessen.

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Karl Jöhl. (Archivbild Beat Blättler/Neue LZ)

Karl Jöhl. (Archivbild Beat Blättler/Neue LZ)

Für seinen Lauf «Brunni - Grosser Mythen» wären dem Bergläufer Karl Jöhl wirklich bessere Verhältnisse zu gönnen gewesen, als sie am vergangenen Freitag geherrscht haben, wie es in einer Medienmitteilung heisst: Regen, der immer intensiver wurde, Wind, ein von Nebel eingehüllter Mythen und eine Temperatur von 10 Grad, die mit der Höhe gar merklich kühler wurde.

800 Höhenmeter bewältigt
Trotzdem wagte sich Jöhl um 19 Uhr in kurzen Hosen, T-Shirt, Stirnband, Handschuhen und leuchtend gelben Laufschuhen auf die knapp 3,8 Kilometer lange und mit 800 Höhenmetern gespickte Strecke. Nach genau 29 Minuten und 12,3 Sekunden konnten ihn die beiden Zeitmesser vom Skiclub Einsiedeln offiziell stoppen, als er das Berggasthaus auf dem Gipfel berührte.

Nach seiner Rückkehr zeigte sich Karl Jöhl allerdings nicht ganz zufrieden mit seiner Zeit, habe er doch diese Strecke bei besseren Bedingungen schon schneller absolviert. Er habe aber auf dem steinigen Gelände zu wenig Kraft einsetzen können, da er sonst immer wieder ausgeglitten sei und dadurch auch den Rhythmus etwas verloren habe. Ausserdem habe es auf dem Wanderweg Richtung Holzegg sehr viel Wasser gehabt und er nebst den durchnässten Schuhen und Kleidern auch die Kälte empfindlich gespürt So hätten sich wohl die eine und andere Sekunde summiert.

scd