BERGRETTUNG: «Ich bin schon ein wenig enttäuscht»

3000 Bergretter sind schweizweit im Einsatz. Nicht alle die wollen, können in Schwyz aber mittun.

Charly Keiser
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Bergretter bergen einen Wanderer, der auf den untersten Kehren des Mythenwegs gestürzt ist. (Archivbild Charly Keiser)

Bergretter bergen einen Wanderer, der auf den untersten Kehren des Mythenwegs gestürzt ist. (Archivbild Charly Keiser)

Er ist Mitglied in einer Feuerwehr und auch in einem Seerettungsdienst engagiert. Besonders gerne wäre der Innerschwyzer auch Bergretter geworden. Die Voraussetzungen dazu erfüllt er und machte sich darum einige Hoffnungen. Doch trotz Mitgliedschaft in der Rega und der SAC-Sektion Mythen wurde daraus aber nichts. Im fehle die Ausbildung als Tourenleiter, beschied man dem über 40-Jährigen. Die Sektion sei in der luxuriösen Lage, aus vielen Kandidaten aussuchen zu können. Wenn er den Tourenleiterkurs gemacht und beständen hätte, hätte ihn die Sektion aber schon als Bergretter aufgenommen», sagt er gegenüber unserer Zeitung und ergänzt: «Doch ich bin schon ein wenig enttäuscht, dass es nicht geklappt hat.»

Es gibt Wellen

Rund 30 Mitglieder stark ist die Rettungskolonne der SAC-Sektion Zindelspitz. Rettungschef Kurt Schmid kann auf vier Einsatzleiter zählen, die wie er mittels Pager von der Rega und der Kantonspolizei alarmiert werden. «Wir haben Bergretter im Alter von 20 bis 60 Jahren», verrät Schmid. «Jünger sollten sie schon nicht sein, sonst fehlt ihnen die Erfahrung – wie ich meine.» Ein Maximalalter sei kein Thema, betont der Rettungschef. «Das Können und Fachwissen ist genauso wichtig, wie die Geschwindigkeit der Jungen. Ein Älterer überlegt vielleicht ein bisschen mehr als ein Junger. Es braucht beide.»

Im Moment sei der Bestand der Rettungskolonne gut, und dies, nachdem zuvor eine längere Durststrecke bestanden habe. «Es gibt Wellen. Doch momentan haben wir einige Junge, die neu dazugekommen sind und den Plausch haben.»

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