BERGTOUR: Russi und Styger kehren am Matterhorn um

Nadia Styger und Bernhard Russi wollten diese Woche gemeinsam das Matterhorn erklimmen. Doch nach gut zwei Dritteln mussten sie ihr Vorhaben abbrechen.

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Nadja Styger und Bernhard Russi. (Bilder Remo Nägeli/Boris Bürgisser)

Nadja Styger und Bernhard Russi. (Bilder Remo Nägeli/Boris Bürgisser)

Vor rund vier Jahren haben die Schwyzer Skirennfahrerin Nadia Styger und die Urner Ski-Legende Bernhard Russi in einem Gespräch herausgefunden, dass beide einmal das Matterhorn bei Zermatt besteigen möchten. Warum nicht zusammen? Letzten Mittwoch war es nun endlich soweit.

Grossteil erklommen
«Wir mussten leider nach gut zwei Dritteln der Strecke den Aufstieg abbrechen», erklärte Nadia Styger am Freitag auf Anfrage. Denn das Wetter wurde immer schlechter, was sie dazu bewog, wieder nach Zermatt zurückzukehren. «Wir sind schweren Herzens wieder hinuntergegangen», so die Skifahrerin. «Es hat schon ein wenig wehgetan, vor allem als wir in Zermatt sahen, dass das Matterhorn in schönster Pracht in der Sonne stand.»
Es war der zweite Versuch der Skirennfahrerin, das Matterhorn zu besteigen. Bereits letztes Jahr musste sie wegen des schlechten Wetters wieder umdrehen. Damals sei sie bis zur Hörnlihütte gekommen, heuer noch weiter hinauf bis zur Solvayhütte. «Ich hoffe, dass es das nächste Mal bis ganz nach oben reicht», so Styger lachend.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.