Beton erregt die Gemüter

Die Mauer einer neuen Überbauung und der geplante Abbruch eines Hauses in Steinen sorgen für rote Köpfe. Obwohl zwei Entscheide noch ausstehen.

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Das neue eingeschindelte Haus ist hinter der wuchtigen Betonmauer kaum noch zu sehen. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Das neue eingeschindelte Haus ist hinter der wuchtigen Betonmauer kaum noch zu sehen. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Die hohe Bentonmauer um die Überbauung Chriesigarten in Steinen sei grauenvoll, sagt Ilse Neumann. Und damit sei sie nicht die Einzige im Dorf, die das Projekt alles andere als schön finde, sagt die 66-Jährige, die dazu gar ein Gedicht geschrieben hat.

Doch der Stein des Anstosses soll bald unter einer Verkleidung verschwinden, wie Erich Vokinger, Baupräsident der Gemeinde Steinen, verrät. Denn die Bauherrin habe eine Konzeptstudie in Auftrag gegeben und werde bald die Pläne präsentieren, worunter der Sichtbeton künftig verschwinden werde.

Aber nicht nur der bereits realisierte Bau ist Ilse Neumann ein Dorn im Auge. Sie möchte zudem, dass ein Landhaus bestehen bleibt, das einem weiteren Gebäude hinter der Überrbauung weichen soll. Ein Ansinnen mit Sprengstoff.

Charly Keiser

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