Betrug: Überraschte Rechnungsprüfer

Dem TCS Schwyz fehlen wegen Betrugs über 800 000 Franken. Warum merkten die Prüfer nichts?

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Das Ausmass des TCS-Betrugs ist noch grösser als angenommen. (Symbolbild / Neue SZ)

Das Ausmass des TCS-Betrugs ist noch grösser als angenommen. (Symbolbild / Neue SZ)

Die von einer grossen Veruntreuung betroffene Sektion Schwyz des TCS hat das Resultat einer internen Untersuchung des Falles präsentiert. Danach versuchte der Sektionskassier während längerer Zeit, den Rechnungsprüfern die Buchhaltungsunterlagen vorzuenthalten. Als die Prüfer schliesslich nicht locker liessen und am Domizil des Kassiers auftauchten, erklärte dieser, die Unterlagen lägen bei seinem Anwalt.

Die überraschten Rechnungsprüfer fragten dort nach und erfuhren erstmals von Veruntreuungen. Und der Kassier gab zu, er habe Geld für private Devisengeschäfte abgezweigt. Inzwischen steht für den TCS und die beiden ebenfalls betroffenen Vereine fest: Die veruntreuten rund 1,26 Millionen Franken sind nicht mehr da, sie sind nicht wieder einzutreiben. Für den ebenfalls betroffenen Verein Insieme läuft inzwischen eine öffentliche Hilfsaktion.

Bert Schnüriger

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