Bewährungsprobe für Bruno Frick

Die Schwyzer Ständeratswahlen gehen in eine zweite Runde: Der Bisherige Bruno Frick (CVP) wird mit Sicherheit von Vincenzo Pedrazzini (FDP) herausgefordert und auch die SVP wittert eine Chance.

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Im ersten Wahlgang wurde einzig Ständerat Alex Kuprecht (SVP) gewählt. Mit über 23'000 Stimmen schaffte er das absolute Mehr von knapp 18'000 Stimmen problemlos. Der zweite Bisherige, Bruno Frick (CVP), verpasste die Wahlhürde um rund 900 Stimmen. Frick ist seit 1991 Ständerat. Er wurde deshalb als «Sesselkleber» kritisiert.

Auf eine stille Wahl hoffen kann Frick nicht, denn Vincenzo Pedrazzini (FDP) ist gewillt, im zweiten Wahlgang erneut anzutreten, wie er auf Anfrage sagte. Pedrazzini erreichte über 13'000 Stimmen. Dies sei ein gutes Resultat, begründete der FDP-Kantonalpräsident seinen Entscheid.

Allenfalls könnte es noch einen dritten bürgerlichen Kandidaten für den zweiten Ständeratssitz geben. Die SVP analysiere und überlege sich eine Kandidatur, sagte Parteipräsidentin Judith Übersax.

In Schwyz müssen die Kandidaturen für den zweiten Wahlgang bis am Mittwoch eingereicht werden. Übersax sagte, die SVP habe nicht mit einem zweiten Wahlgang gerechnet. Es seien aber verschiedene Namen im Gespräch.

sda/bep