Bewährungsprobe für Bruno Frick

Die Schwyzer Ständeratswahlen gehen in eine zweite Runde: Der Bisherige Bruno Frick (CVP) wird mit Sicherheit von Vincenzo Pedrazzini (FDP) herausgefordert und auch die SVP wittert eine Chance.

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Bruno Frick. (Bild: Harry Ziegler / SZ)

Bruno Frick. (Bild: Harry Ziegler / SZ)

Im ersten Wahlgang wurde einzig Ständerat Alex Kuprecht (SVP) gewählt. Mit über 23'000 Stimmen schaffte er das absolute Mehr von knapp 18'000 Stimmen problemlos. Der zweite Bisherige, Bruno Frick (CVP), verpasste die Wahlhürde um rund 900 Stimmen. Frick ist seit 1991 Ständerat. Er wurde deshalb als «Sesselkleber» kritisiert.

Auf eine stille Wahl hoffen kann Frick nicht, denn Vincenzo Pedrazzini (FDP) ist gewillt, im zweiten Wahlgang erneut anzutreten, wie er auf Anfrage sagte. Pedrazzini erreichte über 13'000 Stimmen. Dies sei ein gutes Resultat, begründete der FDP-Kantonalpräsident seinen Entscheid.

Allenfalls könnte es noch einen dritten bürgerlichen Kandidaten für den zweiten Ständeratssitz geben. Die SVP analysiere und überlege sich eine Kandidatur, sagte Parteipräsidentin Judith Übersax.

In Schwyz müssen die Kandidaturen für den zweiten Wahlgang bis am Mittwoch eingereicht werden. Übersax sagte, die SVP habe nicht mit einem zweiten Wahlgang gerechnet. Es seien aber verschiedene Namen im Gespräch.

sda/bep

Regierungsrat Kaspar Michel und die neugewählte Petra Gössi freuen sich über das Resultat der FDP. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)
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Andy Tschümperlin (links) und SP-Wahlkampfleiterin Petra Hummel (rechts) sowie Tschümperlins Ehefrau am Sonntag im Wahlzentrum. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)
Ständerat Alex Kuprecht (SVP) freut sich über seine Wiederwahl (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)
DIe neu gewählten Parlamentarier des Kantons Schwyz (von links): Nationalrat Pirmin Schwander (Nationalrat Lachen, SVP, bisher, Petra Gössi (Nationalrätin Küssnacht, FDP, neu), Alex Kuprecht (Ständerat, Pfäffikon, SVP, bisher), Andy Tschümperlin, Nationalrat, Rickenbach, SP bisher, Alois Gmür (Nationalrat, Einsiedeln, CVP,neu). (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Nationalrat Andy Tschümperlin ist erleichtert über seine Wiederwahl. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Die Überraschenden des Tages: Alois Gmür (CVP Einsiedeln) und Petra Gössi (FDP Küssnacht). Sie holten je einen Sitz im Nationalrat. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Andreas Meyerhans (links), Präsident der kantonalen CVP und Ständerat Bruno Frick analysieren das schlechte Abschneiden. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Vincenzo Pedrazzini, FDP-Ständeratskandidat und Alex Kuprecht, wiedergewählter SVP-Ständerat, fachsimpeln. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Bruno Frick. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Nationalrat Pirmin Schwander, Wahlkampfleiter Walter Züger und Ständerat Alex Kuprecht (alle SVP, von links) analysieren die Resultate. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Analysieren das Ergebnis: SVP-Nationalrat Pirmin Schwander und das SVP-Politikerehepaar Alfred Böni (mitte) und Sonja Böni. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Gewählt: Alois Gmür, CVP Einsiedeln, wurde zum Nationalrat gewählt und freut sich. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Vincenzo Pedrazzini, Sibylle Ochsner und Doris Kälin von der FDP analysieren die Ergebnisse. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Hat geklappt: Augustin Mettler (links), Sekretär der CVP Schwyz und Neu-Nationalrat Alois Gmür. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
Nationalrat Andy Tschümperlin (SP) ist erleichtert über seine Wiederwahl. (Bild: Harry Ziegler / SZ)
SVP-Kandidat Xaver Schuler. Der alt Kantonsratspräsident wurde trotz zweitbestem Resultat nicht in den Nationalrat gewählt. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)
Toni Reichmuth, Nationalrats- und Ständeratskandidat der Grünen. Er machte über 7700 Stimmen in der Ständeratswahl. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)

Regierungsrat Kaspar Michel und die neugewählte Petra Gössi freuen sich über das Resultat der FDP. (Bild: Harry Ziegler / Neue SZ)