BEZIRK: Neuer Anlauf für Zonenplanrevision in Küssnacht

Der Bezirksrat von Küssnacht will die an der Urne abgelehnte Gesamtzonenplanrevision in reduzierter Form zur Abstimmung bringen. Im November sollen die Stimmbürger an der Urne darüber entscheiden.

Pd/Rem
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Küssnacht am Rigi liegt idyllisch am Vierwaldstättersee.
Hier aus der Vogelperspektive (Archivbild Neue SZ)

Küssnacht am Rigi liegt idyllisch am Vierwaldstättersee. Hier aus der Vogelperspektive (Archivbild Neue SZ)

Die Stimmbürger des Bezirks Küssnacht sollen über die umstrittenen Um- und Einzonungen separat abstimmen können, wie der Bezirksrat an seiner Sitzung beschlossen hat. Er will damit der Kritik am Umfang der neu einzuzonenden Gebiete Rechnung tragen. Zudem haben die Stimmberechtigten die demokratische Möglichkeit, sich differenziert zum Umfang der Siedlungsentwicklung im Bezirk Küssnacht zu äussern.

Durch die Aufsplittung umfasst die reduzierte Gesamtzonenplanrevision nur noch 1,2 Hektaren neue, noch nicht bebaute Wohnzonen. Das Geschäft umfasst aber auch die Umzonungen sowie die Änderungen im Baureglement und im Erschliessungsplan.

Der Bezirksrat möchte das Verfahren, welches über viele Jahre erarbeitet wurde, unter dem alten Recht abschliessen. Mit dem neuen Vorschlag soll auch den Anliegen des revidierten Raumplanungsgesetzes Rechnung getragen werden.

Sofern die Rückmeldung des Kantons nicht gegen die Rechtmässigkeit des Verfahrens spricht, wird der Bezirksrat an seiner nächsten Sitzung die Botschaft für die ausserordentliche Bezirksgemeinde vom 23. September verabschieden.

Mitwirkung abgeschlossen

Die öffentliche Mitwirkung zum kommunalen «Teilrichtplan Wärme» ist abgeschlossen. Es sind zahlreiche Stellungnahmen eingegangen, welche nun laut dem Küssnachter Bezirksrat geprüft werden. Dieser möchte so rasch wie möglich über die Energieplanung entscheiden, damit die anstehenden Versorgungsprojekte zügig, bedarfsgerecht und rechtskonform umgesetzt werden können.