BEZIRKSGERICHT HÖFE: Ein Auffahrunfall sorgt für rote Köpfe

Vor zwei Jahren war ein Maschinenführer auf der A3 ins vorausfahrende Auto geprallt. Dessen Lenkerin erlitt Halswirbelverletzungen.

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Am 1. März 2007 herrschte auf der A3 um 6.45 Uhr dichter Verkehr. Ein 23-jähriger Monteur aus dem Kanton Schwyz bog in Pfäffikon auf die A3 ein. Er wechselte auf die Überholspur und war mit zirka 110 km/h unterwegs. Auf der Höhe des Endes der dreispurigen Autobahnstrecke musste eine vor ihm fahrende Automobilistin stark abbremsen. Der 23-jährige Maschinenführer bremste, prallte aber trotzdem ins voraus fahrende Fahrzeug.

Kürzlich stand er wegen einfacher Verletzung von Verkehrsregeln und fahrlässiger Körperverletzung vor Gericht. Die 30-jährige Automobilistin hatte beim Unfall eine Halswirbelsäulenverletzung und Quetschungen erlitten. Die Anklage forderte eine unbedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu 110 Franken, da der nötige Sicherheitsabstand nicht eingehalten worden sei.

Der Verteidiger verlangte einen Freispruch. Das Urteil wird den Parteien schriftlich zugestellt.   

Fredy Stäheli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.