BEZIRKSGERICHT MARCH: Todesfahrer zu Freiheitsstrafe verurteilt

Wegen fahrlässiger Tötung ist ein 24-jähriger Autolenker vom Bezirksgericht March zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt worden.

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Der Autolenker hatte am 12. November 2005 kurz vor 3.45 Uhr auf einer Nebenstrasse in der Nähe des «Bar & Pub»-Festivals in Tuggen einen 17-jährigen Jugendlichen angefahren und tödlich verletzt. Das Bezirksgericht March sprach den Angeklagten der fahrlässigen Tötung schuldig. Er war nach dem Zusammenprall mit dem Jugendlichen zuerst rund 300 Meter in einen Graben gefahren, kehrte dann kurz zu Fuss zur Unfallstelle zurück, verliess diese aber wieder, ohne der dort hilfeleistenden Drittperson Namen oder Adresse anzugeben und liess sich per Taxi nach Hause fahren, wo er schliesslich von der Polizei verhaftet wurde.

Die Freiheitsstrafe wurde bedingt auf drei Jahre ausgesprochen. Zudem muss der fehlbare Lenker eine gemeinnützige Arbeit von 180 Stunden verrichten, um die Busse von 4500 Franken abzubezahlen. Mit seinem Urteil entsprach das Bezirksgericht March vollumfänglich den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

one. / Neue SZ