BIBERBRUGG: Bahnhof Biberbrugg wird vollständig saniert

Der Knotenbahnhof Biberbrugg auf dem Südabschnitt der Südostbahn (SOB) weist die höchsten Umsteigefrequenzen aller SOB-Bahnhöfe auf. Nun soll er für 23,4 Millionen Franken saniert werden.

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So soll ein Perron des Bahnhofs Biberbrugg nach der Sanierung aussehen. (Visualisierung pd)

So soll ein Perron des Bahnhofs Biberbrugg nach der Sanierung aussehen. (Visualisierung pd)

Im Bahnhof Biberbrugg verzweigen sich die Eisenbahnlinien Wädenswil–Einsiedeln und Rapperswil–Arth-Goldau. Daher ist er ein wichtiger Umsteigebahnhof für die Region. Wie die Südostbahn (SOB) mitteilt, wird nun zwischen 2008 und 2011 die gesamte Infrastruktur erneuert.

Der neue Zwischenperron und der neue Aussenperron an Gleis 5 seien danach durch eine neue Personenunterführung mit je einer Rampe und einer Treppe pro Perron erreichbar. Der Zwischen- und der Aussenperron werden teilweise überdacht. Und ab dem Aussenperron an Gleis 5 wird laut Mitteilung eine Fusswegverbindung zum Hotel Post erstellt.

Bund, Schwyz, Zürich und St. Gallen teilen sich die Kosten
Der Bahnhofplatz soll dereinst die Visitenkarte des neuen Bahnhofs darstellen: Neben dem Busbahnhof wird ein Dienstgebäude mit Warteraum und Toiletten gebaut, zudem werden 62 P+R-Plätze entstehen. Für diese Umgestaltung müssen alle heutigen Gebäude der SOB abgebrochen werden.

Die gesamten Kosten für die Sanierung des Bahnhofs Biberbrugg betragen 23,4 Millionen Franken. Getragen werden sie im Rahmen der üblichen Investitionsvereinbarungen von Bund und den drei Kantonen Schwyz, Zürich und St. Gallen.

ana