BIBERBRUGG/EINSIEDELN: Strassenausbau: Erste Massnahmen umgesetzt

Seit Februar 2008 wird für den Ausbau der Hauptstrasse auf dem Abschnitt Biberbrugg – Nübergsagi im Bezirk Einsiedeln gearbeitet.

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(Symbolbild Sven Galinelli/Neue SZ)

(Symbolbild Sven Galinelli/Neue SZ)

Die Hauptstrasse auf dem Abschnitt Biberbrugg - Nübergsagi wird seit mehr als einem Jahr ausgebaut. Die beschränkten Platzverhältnisse und die schwierigen geologischen Voraussetzungen machten grössere Eingriffe im Flusslauf der Alp unumgänglich. Wie es in einer Mitteilung der Baudirektion Schwyz heisst,  mussten auf längeren Strecken massive Blocksteinmauern zur Stützung der neuen Strasse erstellt werden.

Auf der gesamten Strecke war die Alp mit Betonsperren verbaut, Aufwertungsmassnahmen waren daher nötig. Um wieder eine möglichst uneingeschränkte Wanderung für Fische und Kleinlebewesen zu ermöglichen, wurden laut Mitteilung die oberen Teile der Betonsperren abgebrochen und eine natürliche Kiessohle eingebaut.

Steinblöcke verringern die Geschwindigkeit des Wassers
Mit dem Einbau von Blockrampen wurde der Wegfall der Betonsperren kompensiert, schreibt das Baudepartement weiter. Das heisst, grosse, in die Sohle eingebaute Steinblöcke verringern nun die Wassergeschwindigkeit. Das System stosse jedoch bei Hochwasser an seine Grenzen. Regelmässig eingebrachte Steinblöcke sind laut Mitteilung für die Stabilität des Systems sehr wichtig. Dies trübe zwar das natürliche Erscheinungsbild, die Blöcke können aber in gewissem Mass horizontal und vertikal verschoben werden.

Beim Bennauersteg befindet sich laut Mitteilung die einzige Stelle, wo der Alp auf einem kurzen Stück etwas mehr Raum gegeben werden konnte. Dazu wurde entlang der bestehenden Böschung zum Schutz der SOB-Linie eine Blocksteinmauer erstellt, welche bis unter die Sohle der Alp reicht.

ana