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BILDUNG: Neuer Lehrplan soll 2017 eingeführt werden

Uri, Ob- und Nidwalden wollen den neuen Deutschschweizer Lehrplan im Sommer 2017 einführen. Die drei Kantone haben am Freitag in einer Mitteilung ihre Absicht, beim Lehrplan 21 zusammenzuarbeiten, bekräftigt.
Zwei Primarschüler beim Malen. (Bild: Corinne Glanzmann (Symbolbild))

Zwei Primarschüler beim Malen. (Bild: Corinne Glanzmann (Symbolbild))

Mit dem Lehrplan 21 erhalten die Volksschulen der Deutschschweiz erstmals vereinheitlichte Lernziele. Die Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz hat die Vorlage vor rund einem Monat freigegeben. Nun ist es an den Kantonen, über die Einführung des Lehrplanes zu entscheiden.

Uri, Ob- und Nidwalden, die im Schulwesen zusammenarbeiten, haben ein gemeinsames Vorgehen beschlossen und sich für eine Inkraftsetzung des Lehrplanes auf das Schuljahr 2017/18 ausgesprochen. Sie begründeten den Schulterschluss damit, dass dieser bei der Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer und im Hinblick auf die Berufsbildung Vorteile bringe.

Auch der Kanton Luzern wird den Lehrplan 21 auf das Schuljahr 2017/18 einführen. Das Kantonsparlament hat diesen Zeitpunkt am Dienstag bestätigt. Auch der Schwyzer Erziehungsrat sprach sich für eine Einführung im Sommer 2017 aus. Allerdings wurde im Kanton Schwyz eine Volksinitiative lanciert, die den neuen Lehrplan verhindern will.

(sda)

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