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BILDUNG: Schwyzer Privatschulen dürfen nach eigenem Lehrplan unterrichten

Die Privatschulen im Kanton Schwyz müssen sich nicht mehr wortgetreu an den kantonalen Lehrplan halten. Dieser ist künftig für sie nur noch wegleitend und nicht mehr verbindlich. Der Erziehungsrat will den Privatschulen damit mehr Möglichkeiten geben, Nischenangebote anzubieten.
Ein Viertel aller 11- bis 15-Jährigen fühlen sich von der Arbeit für die Schule gestresst. Ein positives Umfeld kann dem abhelfen. (Symbolbild) (Bild: Keystone/DPA dpa/A3929/_JULIAN STRATENSCHULTE)

Ein Viertel aller 11- bis 15-Jährigen fühlen sich von der Arbeit für die Schule gestresst. Ein positives Umfeld kann dem abhelfen. (Symbolbild) (Bild: Keystone/DPA dpa/A3929/_JULIAN STRATENSCHULTE)

Die privaten Volksschulen dürften neu nach eigenem Lehrplan unterrichten, teilte der Erziehungsrat des Kantons Schwyz am Montag mit. Der Grundauftrag der Volksschule, nämlich die Vermittlung einer angemessenen Grundausbildung, gelte aber weiterhin auch für die Privatschulen.

Die privaten Volksschulen erhalten vom Kanton Schwyz weiterhin nur eine befristete Bewilligung von höchstens vier Jahren. Bislang war in der Regel das Amt für Volksschulen und Sport für die Verlängerung zuständig. Neu wird der Erziehungsrat darüber entscheiden, ob die Schulen weiterhin Kinder und Jugendliche unterrichten dürfen. Dabei soll vor allem auch geprüft werden, ob die Qualität der Privatschule es zulässt, dass Schüler bei Bedarf in die öffentliche Schule wechseln könnten. (sda)

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