BILDUNG: Sprachförderung im Vorschulalter wird geprüft

Der Schwyzer Regierungsrat will in einem Bericht darlegen, wie die sprachliche Frühförderung von Kindern im Vorschulalter mit ungenügenden oder gar nicht vorhandenen Deutschkenntnissen verbessert werden könnte. Das schreibt er in der Antwort auf einen CVP-Vorstoss.

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Bereits heute erhalten in einigen Spielgruppen fremdsprachige Kinder eine spezielle Sprachförderung. (Symbolbild Manuela Jans / Neue LZ)

Bereits heute erhalten in einigen Spielgruppen fremdsprachige Kinder eine spezielle Sprachförderung. (Symbolbild Manuela Jans / Neue LZ)

Dabei seien in Koordination mit den bereits bestehenden Angeboten insbesondere Verstärkungen der freiwilligen Angebote zu prüfen, heisst es in der am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf das Postulat. Die Regierung beantragt dem Kantonsrat, das Postulat für erheblich zu erklären.

«Je früher und besser Kinder Deutsch sprechen und verstehen, desto leichter können sie dem Unterricht in der Volksschule folgen», schreiben die Postulanten Adrian Dummermuth (CVP) und Bruno Beeler (CVP). Integration, schulischer Erfolg und berufliche Zukunft stünden vielfach in direktem Zusammenhang mit dem Beherrschen der Deutschen Sprache.

Sie fordern deshalb, dass Kinder, deren Deutschkenntnisse spätestens zwei Jahre vor dem Eintritt in den obligatorischen Kindergarten ungenügend seien, einen obligatorischen vorschulischen Deutschunterricht zu besuchen haben.

(sda)