BILDUNG SZ: Montessori Schule March muss nachsitzen

Die Montessori Schule March erfüllt die behördlich verlangten Anforderungen nicht vollumfänglich. Der Erziehungsrat hat der Schule die Betriebsbewilligung zwar für zwei weitere Schuljahre erteilt, erwartet von ihr in Sachen Finanzen und Pädagogik Fortschritte.

Drucken
Teilen
Ein Blick in eine Montessori-Schule (Symbolbild). (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Blick in eine Montessori-Schule (Symbolbild). (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Schwyzer Erziehungsrat hatte im April 2015 auf Qualitätsmängel an der Montessori Schule March in Siebnen SZ reagiert und von ihr verlangt, dass sie bis Ende Juli 2015 gewisse Auflagen erfüllen müsse. Würden diese nicht erfüllt, werde der Privatschule per Ende Schuljahr 2015/2016 die Betriebsbewilligung erzogen.

Soweit kommt es nun nicht, obwohl die Schule gemäss einer Mitteilung des Erziehungsrates vom Montag die geforderten Ziele nicht vollumfänglich erfülle. Fragen ergäben sich vor allem bei der finanziellen Situation und des Businessplanes, schreibt die Schulbehörde. Die von der Schule prognostizierte Verdoppelung der Schülerzahl erscheine unsicher. Zweifel an der finanziellen Absicherung für die nächsten drei Jahre hätten nicht abschliessend ausgeräumt werden können.

Der Erziehungsrat anerkennt aber auch Fortschritte und Sanierungsbemühungen. Er erteilte der Schule deswegen eine Betriebsbewilligung bis Ende Schuljahr 2017/2018, allerdings unter Auflagen. Diese betreffen die Pädagogik und die Finanzen. (sda)