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BILDUNG: Zentralschweiz beim Anteil von Sekundarstufen-Abschlüssen Spitze

Wer bis 25 einen Erstabschluss auf der Sekundarstufe II erlangt, hat gute Chancen auf eine Arbeitsstelle. Schweizweit lag diese Quote im Jahr 2015 bei 90,9 Prozent der jungen Erwachsenen - die Zentralschweiz steht überdurchschnittlich da. Zug bildet die Ausnahme.
Die frühe Trennung auf verschiedene Schultypen bereits auf der Sekundarstufe I führt nicht zu besseren Leistungen, wie der Vergleich von PISA-Daten zeigt. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die frühe Trennung auf verschiedene Schultypen bereits auf der Sekundarstufe I führt nicht zu besseren Leistungen, wie der Vergleich von PISA-Daten zeigt. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

In Zug liegt die Quote bei 90,9 Prozent und damit genau im Schweizer Mittel, wie das Bundesamt für Statistik BFS am Dienstag mitteilte. Uri und Nidwalden mit je 98,1 Prozent führen die Tabelle an - besser steht nur noch der schweizweite Primus Appenzell-Innerrhoden mit 98,6 Prozent da. In Schwyz erreichten 95,5 Prozent einen Sekundarstufe-II-Abschluss, in Luzern 94,8 und in Obwalden 91,2 Prozent.

Der Kanton Zug liegt im Zentralschweizer Vergleich bei einem anderen Wert an der Spitze: Der Anteil der Absolventen mit Allgemeinbildung, also jene die eine gymnasiale Maturität, einen Fachmittelschulausweis oder einer internationalen Schule absolviert haben, ist hier mit 25,2 Prozent am höchsten.

Am tiefsten ist dieser Wert mit 16,4 Prozent im Kanton Obwalden. Das Gegenstück zur Allgemeinbildung, eine berufliche Grundausbildung wie Fähigkeitszeugnis oder Berufsattest, ist im Kanton Uri anteilsmässig am beliebtesten. Sie macht 81,4 Prozent der Erstabschlüsse aus.

Die Quote der Erstabschlüsse auf der Sekundarstufe II wird als Indikator zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit eines Bildungssystems verwendet. Sie misst den Anteil Jugendlicher, die nach dem Ende der obligatorischen Schule bis zum 25. Altersjahr einen Erstabschluss auf der Sekundarstufe II in der Schweiz absolviert haben.

In allen untersuchten Regionen ist die Abschlussquote in den Städten vergleichsweise tief. Die Quote wurde im Rahmen des Programms "Längsschnittanalysen im Bildungsbereich" (LABB) des BFS entwickelt. (sda)

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