BISTUM BASEL: Der neue Bischof: So muss er sein

Der alte Bischof ist kaum weg, schon läuft die Diskussion um seine Nachfolge. Kirchenvertreter sind sich einig: Der Neue muss sich bewegen.

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Der abtretende Bischof Kurt Koch. (Archivbild Geri Wyss/Neue NZ)

Der abtretende Bischof Kurt Koch. (Archivbild Geri Wyss/Neue NZ)

Vertreter der römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Luzern haben konkrete Vorstellungen, was der neue Bischof des Bistums Basel mitbringen muss. In einem Punkt sind sich alle einig: Es müsse ein Mann der Basis sein, einer eben, der die Sorgen der Katholikinnen und Katholiken kenne.

Maria Graf, Synodalratspräsidentin der Luzerner Landeskirche, wünscht sich darüber hinaus einen Bischof, der sich für die Frauenanliegen einsetzt, so wie dies bereits Kurt Koch gemacht habe. Und Ruth Lydia Koch, Dekanatsleiterin von Hochdorf, findet, der neue Bischof solle im Vergleich zu Kurt Koch eher einen Schritt vorwärtsmachen als einen zurück. Nach Ansicht von Pater Hansruedi Kleiber vom Dekanat der Stadt Luzern muss der neue Bischof in erster Linie viel Rückgrat haben, denn eines stehe bereits jetzt fest: «Er wird nicht allen gerecht werden.»

Der Luzerner Regierungsrat Anton Schwingruber wollte sich zum Anforderungsprofil des Kandidaten nicht äussern. Hingegen sagt der Zuger Regierungsratskollege Joachim Eder: «Der Neue soll nicht abgehoben sein.»

Simone Hinnen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.