BLAUZUNGENKRANKHEIT: 70'000 Tiere müssen geimpft werden

Schwyzer Tierärzte stehen vor einer grossen Aufgabe: Rindvieh, Schafe und Ziegen müssen geimpft werden. Den Impfstoff dazu verteilt der Kantonstierarzt.

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Die Tierärzte impfen 70'000 Tiere im Kanton Schwyz gegen die Blauzungenkrankheit. (Bild pd)

Die Tierärzte impfen 70'000 Tiere im Kanton Schwyz gegen die Blauzungenkrankheit. (Bild pd)

Die Blauzungenkrankheit wird in der Schweiz flächendeckend bekämpft. Für die Impfung verantwortlich sind die Kantone. Die Blauzungenkrankheit befällt nur Wiederkäuer und ist für Menschen ungefährlich.

Übertragen wird das Virus durch eine kleine Mückenart, die jetzt wieder aktiv wird. Die Blauzungenkrankheit löst Entzündungen aus, die zu Lähmungen führen können.

Mücke existiert nur im Flachland
Im Kanton Schwyz müssen dieses Jahr insgesamt 70'000 Tiere geimpft werden. Betroffen von der Aktion sind 45'000 Stück Rindvieh, 22'000 Schafe und gut 3000 Ziegen. «Geimpft werden jetzt alle Tiere, die nicht auf einer Alp angemeldet sind», sagt Kantonstierarzt Josef Risi. «Die Mücke, welche die Blauzungenkrankheit überträgt, ist nur im Flachland verbreitet.»

Die Impfungen werden durch die Kontrolltierärzte gemacht. Diese bestellen den vom Bundesamt für Veterinärwesen zur Verfügung gestellten Impfstoff beim Kantonstierarzt. «Die flächendeckende Impfung stellt eine grosse Herausforderung dar», sagt Josef Risi.

Impfstoff wird vom Bund zur Verfügung gestellt
Finanziert wird die Impfaktion von Bund, Kanton und Landwirtschaft. Der Bund stellt den Impfstoff zur Verfügung, der Kanton übernimmt die administrativen Kosten. Die Tierhaltenden bezahlen die Impfung. Sie tragen zwei Drittel der Gesamtkosten. Der Landwirt bezahlt konkret vier Franken pro Impfung und Tier.

Fredy Stäheli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.