BLAUZUNGENKRANKHEIT: Impfkritiker sind im Recht

Der Kampf hat sich gelohnt: Das Verfahren gegen den Goldauer Toni Suter wurde eingestellt. Er und andere Bauern bekamen Unterstützung von einem Nationalrat.

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Bauer Toni Suter. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Bauer Toni Suter. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Das Verfahren wegen Widerhandlung gegen das Tierseuchengesetz wurde von der Untersuchungsrichterin eingestellt. Der Goldauer wird nicht dafür bestraft, dass er sich im Jahr 2009 weigerte, sein Vieh gegen die Blauzungenkrankheit zu impfen. Dies, nachdem er 2008 nach der Impfung schlimme Schäden zu verzeichnen hatte. Und Suter ist nicht der Einzige: Etwa zehn Bauern aus dem Bezirk Schwyz haben eine Einstellungsverfügung bekommen.

«Ich bin stolz, dass wir gekämpft haben.» Den Impfgegnern wurde damals mit 20'000 Franken Busse wie auch mit massiven Beitragskürzungen und Sömmerungsverboten gedroht. Letztere zwei sind aber laut Daniel von Euw, stellvertretender Leiter des Amts für Landwirtschaft, rechtlich gar nicht möglich. Die Bauern wurden von SVP-Nationalrat Pirmin Schwander unterstützt.

Andrea Schelbert


Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.