BLAUZUNGENKRANKHEIT: Per sofort 15 Bauernhof-Sperren verhängt

Einige Schwyzer Tierhalter befolgen das Impfobligatorium gegen die Blauzungenkrankheit nicht. Jetzt wurden Massnahmen getroffen.

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Ein Tierarzt, hier Damian Hotz aus Zug, beim Impfen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Ein Tierarzt, hier Damian Hotz aus Zug, beim Impfen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im Kampf gegen die Blauzungenkrankheit setzt man in der Schweiz auf ein Impfobligatorium. Im schweizweiten Vergleich häufen sich im Kanton Schwyz allerdings die Impfverweigerungen. So mussten Mitte April 15 Höfe mit einer Sperre belegt werden. Deren Tierhalter hatten sich dem Impfobligatorium widersetzt und sich bis anhin geweigert, ihre Nutztiere es handelt sich dabei um rund 420 Tiere gegen die Blauzungenkrankheit zu impfen. «Dabei ist die Impfung, das einzig wirksame Mittel zur Bekämpfung dieser Tierseuche», sagt Toni Linggi, stellvertretender Kantonstierarzt. Einige Tierhalter hätten aber noch nicht realisiert, dass die Krankheit gefährlich ist und flächendeckend bekämpft werden sollte.

Etwa gleichauf mit verhängten Sperren liegt der Kanton Uri mit 17 Hofsperren, während in Obwalden nur eine und in Nidwalden bis jetzt keine Sperre verhängt werden musste.

Laura Zambelli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.