BLAUZUNGENKRANKHEIT: Ungeimpfte Tiere auf der Alp entdeckt

Erwischt: Der Kantonstierarzt der Urkantone hat Tiere von vier Impfverweigerern auf einer Alp entdeckt. Das hat nun Folgen.

Drucken
Teilen
Eine Impfspritze wird angesetzt. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Eine Impfspritze wird angesetzt. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Kantonstierarzt der Urkantone hat Tiere von zwei Verweigerern der Blauzungen-Impfung auf Alpen gefunden. In zwei weiteren Fällen laufen noch Abklärungen. Laut Kantonstierarzt Josef Risi handelt es sich um zwei Bauern aus dem Kanton Uri, die gegen das Sömmerungsverbot nicht geimpfter Tiere verstossen haben. Noch in Abklärung seien zwei Fälle aus dem Kanton Schwyz. Bei den Fällen im Kanton Uri handelt es sich laut Kantonstierarzt Josef Risi lediglich um einige wenige Tiere.

Bei den Verdachtsfällen im Kanton Schwyz dürften es viele Tiere sein. «Wir haben Hinweise, dass in mindestens einem Fall der Bauer mit seinem ganzen Viehbestand aufgefahren ist», sagt Risi. Die betroffenen Alpen werden laut Risi nächstens kontrolliert. Erhärtet sich der Verdacht gegen die beiden Schwyzer Bauern, würden auch diese angezeigt, erklärt Kantonstierarzt Josef Risi das Vorgehen.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.