BLAUZUNGENKRANKHEIT: Zwangsimpfung nur bei Meldung

Ohne Meldung gibts keine Zwangsim­pfung gegen die Blauzungenkrankheit. Anzeigen aber schon.

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Älplerleben auf dem Stoos. (Bild pd)

Älplerleben auf dem Stoos. (Bild pd)

Wer im Kanton Schwyz die Impfung seines Tierbestandes gegen die Blauzungen­krankheit verweigert, der wird in der Regel angezeigt. Genauso wie diejenigen Tierhalter, die ungeimpfte Tiere alpen.

Und solche gibt es, sind sich die Verant­wortlichen im Amt des Kantonstierarztes bewusst. «Wir wissen genau, um welche Viehhalter und um welche Tiere es sich handelt», sagte Toni Linggi, stellvertretender Kantonstierarzt.

Nur zwangsimpfen, das dürfen die Kantonstierärzte nicht. «Dazu braucht es die Meldung des Alpbewirtschafters, dass ungeimpfte Tiere auf seiner Alp sind», erklärt Linggi. Duldet der Bewirtschafter solche Tiere auf seiner Alp, dann könne man fast nichts ausrichten.

Bereits angezeigt wurden gemäss Linggi die 29 Impfverweigerer im Kanton Schwyz. Angezeigt werden aber auch Alpbewirtschafter, die ungeimpfte Tiere auf der Alp ohne Meldung tolerieren.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.