Bohrungen für Stauseeprojekt

Hoch über dem Muotatal wird derzeit gebohrt. Entsteht in dem Gebiet bald ein Stausee?

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Arbeiter einer Spezialfirma senken auf der Wängi oberhalb Muotathals Sondierbohrungen ab. Sie sollen zeigen, ob sich das Hochtal als Standort für einen Stausee eignet. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Arbeiter einer Spezialfirma senken auf der Wängi oberhalb Muotathals Sondierbohrungen ab. Sie sollen zeigen, ob sich das Hochtal als Standort für einen Stausee eignet. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

In der Wängi, einem Seitental hoch über dem Muotaal, lässt das Elektrizitätswerk des Bezirks Schwyz derzeit Sondierbohrungen durchführen.

Die Bohrungen, die von einer Spezialfirma aus Würenlos durchgeführt werden, sollen zeigen, ob sich das Tal als zukünftiger Standort für einen neuen Stausee eignen könnte. Gebohrt wird zwischen 18 und 35 Meter tief, wie Vorarbeiter Kay Bank erklärt. In einer späteren Phase sollen Geologen die Steinproben untersuchen und beurteilen.

4 bis 5 Millionen Kubikmeter

Der Auftrag für die Sondierarbeiten kommt vom Elektrizitätswerk des Bezirks Schwyz (EBS). Auf dem Talboden im Wängi könnte dereinst ein Stausee mit einem Inhalt von 4 bis 5 Millionen Kubikmetern Wasser entstehen (wir berichteten). Das EBS möchte die Kraft des im Wängi aufgestauten Wassers künftig in einer neuen Kraftwerkzentrale nutzen. Diese würde etwa zweieinhalb Kilometer nördlich, beim bereits bestehenden Ausgleichsbecken Lipplisbüel, gebaut.

Das Neubauprojekt in der Wängi würde gemäss Schätzungen etwa 70 Millionen Franken kosten.

red

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