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BOSWIL: Im Jubiläumsjahr ist ihre Agenda gut gefüllt

An der 40. Generalversammlung des Fischervereins werden die Weichen gestellt, um der Bevölkerung das Fischen näherzubringen. Auch eine andere Aufgabe kann nicht warten.
Wolf Meyer
Paul Waltenspül vom Fischereiverein Boswil (hinten) erklärt, auf was beim Fischen geachtet werden muss. (Bild: Maria Schmid (26. August 2017))

Paul Waltenspül vom Fischereiverein Boswil (hinten) erklärt, auf was beim Fischen geachtet werden muss. (Bild: Maria Schmid (26. August 2017))

Die Liste der Feste, Ausflüge, Fischertage und Aufräumaktionen, die der engagierte Verein vergangenes Jahr unternommen hat, ist lang. Vereinspräsident Thomas Guggisberg erwähnte sie am Anfang der Generalversammlung noch einmal. Zum Beispiel wie René Notter den grössten Fisch des Jahres fing. Einen 11,8 Kilogramm schweren Spiegelkarpfen, der 84 Zentimeter lang war. Aber auch die Finanzen des Vereins wurden den fünfzig anwesenden Mitgliedern feinsäuberlich dargelegt. Dabei stellte sich heraus, dass etwa der Feldenmoosbrunch, den der Verein jährlich für die Boswiler Bevölkerung organisiert, trotz zahlreicher Gäste im Jahr 2017 finanziell einen Verlust ergab. «Wir werden das Konzept des Brunchs noch einmal überdenken», sagte Guggisberg und wirkte, wie bei allem, was mit seinem Verein zu tun hat, zuversichtlich und voller Tatendrang. Der Verein setzt jedes Jahr Fische, vornehmlich Forellen, in den Feldenmoos-Weihern aus und befischt diese dann während der Saison. Vergangenes Jahr wurden 500 Kilogramm Forellen eingesetzt. Lediglich 366 Kilogramm davon zogen die Fischer wieder aus den Weihern. So die Statistik. Der Kassier Florian Koller erinnerte angesichts dieser Zahlen jedoch daran: «Bitte tragt alle eure Fänge genau ein.»

Der Verein ist auf der Suche nach Nachwuchs

Ein grosses Anliegen sind Guggisberg auch die Treffen der Jungfischergruppe, die vergangenes Jahr zum ersten Mal durchgeführt wurden. Hier führen erfahrene Angler Kinder und Jugendliche an den Umgang mit Fisch und Angel heran. «Wir wollen die Jugend fördern und in unseren Verein aktiv mit einbinden.» Die Jungfischer lernten vergangenes Jahr an den zwei vorausgehenden Jungfischerkursen, wie man die Ausrüstung handhabt, aber auch wie man fachgerecht mit einem lebenden Fisch umgeht, ihn nach dem Fang betäubt und mit sauberem Kiemenschnitt tötet. «Die Qualität dieser Kurse hängt nicht nur vom Fangglück des Tages, sondern vor allem von den engagierten Mitgliedern aus unseren Reihen ab», sagte Guggisberg. «Darum möchte ich euch alle ermutigen, dieses Jahr eure Erfahrungen an unsere Jüngsten weiterzugeben und zusammen mit Dario Huber eines der kommenden Treffen zu begleiten.»

Dario Huber hat vergangenes Jahr die beiden Kurse sowie die fünf Treffen der Jungfischer durchgeführt. Ausserdem stellte er sich an der Generalversammlung zur Wahl in den Vorstand als Jungfischerobmann und wurde einstimmig gewählt. Auch dem Antrag des Vorstands, die Statuten mit «Jugendmitgliedern» zu ergänzen, hat die Versammlung zugestimmt. Mit vierzehn Jahren sind die jungen Fischer dann bereits als Aktivmitglieder geführt.

Es ist ein Sommerfest mit Open-Air-Kino geplant

Speziell im Jubiläumsjahr soll das erstmals geplante Sommerfest sein. Der Verein will am 31. August für die Bevölkerung ein zweitägiges Open-Air-Kino mit gemütlicher Bar und Grill veranstalten. Ausserdem wird er mit einem Stand am Boswiler Markt vertreten sein und verschiedene Sanierungsarbeiten am Feldenmoos in Angriff nehmen. Die Entschlammung einer der Weiher steht an. «Wir haben die Weiher analysieren lassen und haben im Weiher zwei akuten Handlungsbedarf», informierte Guggisberg. Hier liegen rund 60 Zentimeter Schlamm am Grund, die der Verein von einer Spezialfirma absaugen lassen will. «Der Schlamm ist jedoch rein organisch und nicht mit Schwermetall oder anderen Schadstoffen belastet.»

Um das Säuberungsprojekt realisieren zu können, beantragte der Verein einen entspre­chenden Projektkredit bei der Gemeinde. «Damit dieser genehmigt wird, möchte ich alle er­mutigen, eure politischen Möglichkeiten wahrzunehmen und euch an der Gemeinde- und Ortsbürgerversammlung für unser Anliegen einzusetzen», spornte Guggisberg seine Fischer an. Zudem plant der Verein, die Bänke um den Weiher aufzufrischen. Für die Sanierung des teilweise unterspülten Hauptwegs konnte der Zivilschutz gewonnen werden.

Wolf Meyer

redaktion@zugerzeitung.ch

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