BRECHDURCHFALL: Den Stööslern platzt der Kragen

Ein Schaden für die ganze Tourismusregion, zumindest schlechte Werbung: Der Aufruf, auf dem ganzen Stoos das Wasser abzukochen, sorgt für Ärger.

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Unzufrieden mit der aktuellen Lage: Facebook-Kommentar auf der Seite des «Boten».

Unzufrieden mit der aktuellen Lage: Facebook-Kommentar auf der Seite des «Boten».

Auf der <em>Facebook-Seite des &laquo;Boten&raquo;</em> lässt ein Stammgast auf dem Stoos Dampf ab. Wenn wirklich verunreinigtes Wasser der Grund für den massenhaften Brechdurchfall gewesen wäre, müssten doch mehr Fälle publik werden. Vorkehrungshalber müssen nun alle das Wasser abkochen. Sämtliche Gasthäuser würden darunter leiden. «Das ist eine Frechheit», schreibt der Stoos-Gast verärgert.

Aktuell sind rund 100 Einzelfälle bekannt: Der Skitag einer Buttiker Sekschule und eine Zürcher Familie. Sie alle erkrankten nach einer Mahlzeit am Freitag, offenbar im gleichen Restaurant.

Die Leser haben aber auch Verständnis für die Abkoch-Weisung der Wasserversorgung. Man würde ja «wieder mötzlä» wenn nichts unternommen worden wäre. gh