BRUNNEN: Alte Sust erwacht zu neuem Leben

Mit vereinten Kräften konnte ein historisches Gebäude wieder aufgebaut werden. Im August wird es gar wieder bewohnt.

Irene Infanger
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Nach gut dreijähriger Bauzeit erstrahlt das historische Gebäude wieder in neuem Glanz. Die letzten Arbeiten finden im August statt. (Bild Irene Infanger)

Nach gut dreijähriger Bauzeit erstrahlt das historische Gebäude wieder in neuem Glanz. Die letzten Arbeiten finden im August statt. (Bild Irene Infanger)

Es stand dem Ende näher, als dem jetzigen Wiederaufbau: die alte Sust in Brunnen konnte nach gut dreijähriger Bauzeit eingeweiht werden. Kaum wieder zu erkennen. Denn noch vor wenigen Jahren befand sich das Gebäude, mangels Unterhalts, in einem prekären Bauzustand. Vor allem die hölzernen Einbauten wie Böden und Decken waren in schlechten Zustand. Und das Dach wurde durch den Föhn zum Einsturz gebracht. Der Steinmantel des Hauses hingegen war gesund. Und darauf wurde die Sanierung aufgebaut. Das Relikt der Mauer blieb. Dies sieht man auch sehr gut im Vergleich mit Bildern der alten und der sanierten Sust. Die tiefen Fensternischen und das Gesims über den Maueröffnung sind auch heute noch Bestandteil des Gebäudes. «Das Haus hat eine spezielle Ausstrahlung, irgendwie konnten wir diese beibehalten», ist Architekt Hans-Jörg Kaufmann überzeugt.

Nach gut dreijähriger Bauzeit erstrahlt das historische Gebäude wieder in neuem Glanz. Die letzten Arbeiten finden im August statt. (Bild Irene Infanger)

Nach gut dreijähriger Bauzeit erstrahlt das historische Gebäude wieder in neuem Glanz. Die letzten Arbeiten finden im August statt. (Bild Irene Infanger)

Einzug im August

«Nun braucht es noch eine gewisse Fleissarbeit im Garten, der ist noch nicht ganz fertig», erläuterte Stiftungspräsident und alt Regierungsrat Peter Reuteler. Diese Arbeiten sollen im August ausgeführt werden. Die Sanierungsarbeiten des historischen Gebäudes kosteten 1,71 Millionen Franken. Bis auf 32 000 Franken konnte das Projekt Dank Privatpersonen, Stiftungen, der öffentlichen Hand sowie eines Bankkredites von 600 000 Franken finanziert werden, wie gestern Jost Schumacher den Medien erklärte. Er war es, der am Ende die Initialzündung für die Gründung einer Stiftung und schliesslich Sanierung der alten Sust gab. Ein einstiger Hinweis auf einer Tafel, dass die alte Sust nicht mehr zu retten sei, gab ihm zu denken. «Das Gebäude muss man doch einfach erhalten», dachte er sich. Heute, gut neun Jahre später darf sich der Luzerner Initiant auf das Ergebnis freuen: «Zusehen wie die alte Sust wieder neu entsteht, war mir eine grosse Befriedigung.»

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen SZ und im E-Paper.

Nach gut dreijähriger Bauzeit erstrahlt das historische Gebäude wieder in neuem Glanz. Die letzten Arbeiten finden im August statt. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)

Nach gut dreijähriger Bauzeit erstrahlt das historische Gebäude wieder in neuem Glanz. Die letzten Arbeiten finden im August statt. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)