BRUNNEN: Fasnachtsutensilien zuhauf

Der Gemeindeparkplatz Brunnen verwandelte sich in ein Fasnachtsareal: Fasnächtler, Marktbetreiber und viele Guuggenmusigen waren anzutreffen.

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Joel Schmid aus Brunnen nach erfolgreicher Schminkaktion. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Joel Schmid aus Brunnen nach erfolgreicher Schminkaktion. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Es war bereits die 11. Ausgabe des Zentralschweizer Fasnachtsmarktes, der am Samstag in Brunnen über die Bühne ging. Die Marktstände und das Fest wurden dieses Jahr gemeinsam auf dem Gemeindeparkplatz durchgeführt. Und das Publikum oder besser die Fasnachtsfans kamen in Scharen.

Wo Fasnacht ist, fliesst auch Alkohol: So sah man schon vor dem Mittag Guuggenmitglieder Bier trinken. Und beim Stand von Getränke Küttel wurden laut Maya Reis und Patrizia Petrelli schon früh die ersten Shots gekauft. Die zwei Fasnächtlerinnen waren warm eingepackt und gaben den Gästen gratis Punsch ab – mit oder ohne Alkohol.

Wer keine halben Sachen machen wollte, konnte gleich Wodka aus der Flasche kaufen. Gefragt sei heuer vor allem der grüne Wodka, sagen die zwei Frauen. Aus was dieser produziert wird, wissen sie aber nicht. Dafür dies: «Es lohnt sich nicht, viel Alkohol zu trinken und morgen zu leiden», meinte Maya Reis.

Packen statt Feiern
Natürlich gabs nicht nur Alkoholisches: Kostüme, Masken, Hüte, Perücken und allerlei Verrücktes wurde in Brunnen angeboten. Musa Grebea von «Miz Collection Gmbh» etwa verkaufte warme Bekleidung, Sonnenbrillen und Accessoires.

Er ist mit dem Stand nicht nur an der Fasnacht, sondern auch im Sommer an Open Airs unterwegs. Von Feiern wollte Grebea allerdings nichts wissen: «Wenn der Markt fertig ist, packe ich alles zusammen und fahre nach Zürich.»

Guuggerolympiade
Guugenmusig gehört zur Fasnacht wie das Salz in die Suppe. In Brunnen gastierten gleich zehn Guuggenmusigen. Die Musikanten nahmen an der Guuggerolympiade teil, zu der diverse lustige Spiele gehörten.

Zwar war der Markt um 19 Uhr zu Ende, doch für Fasnachtsbegeisterte ging der ganze Spass noch lange weiter: An den vielen Bars und mit viel kakofonischen Klängen durfte bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden.

Andrea Schelbert