BRUNNEN-INGENBOHL: Japanischer Bau als Vorbild

In einer neuartigen Bauweise entsteht an der Rosengartenstrasse in Brunnen ein Aktivhaus. Die Bauweise ist dennoch sehr traditionell.

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An der Rosengartenstrasse in Brunnen entsteht ein Aktivhaus. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

An der Rosengartenstrasse in Brunnen entsteht ein Aktivhaus. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

Rund 140 Kubikmeter Holz stehen momen­tan an der Rosengartenstrasse in Brunnen aufgestapelt auf einer Strassenhälfte. Grund dafür ist der Bau eines Aktivhauses, das vis-à-vis des Restaurants Pluspunkt zu stehen kommt. Aussergewöhnlich an diesem Haus ist, dass es in der neuartigen Holz100-Bauweise entsteht.

Holz100 ist eine Massivholzbauweise mit miteinander verdübelten Bretterlagen. «Speziell ist, dass die Konstruktion frei ist von Verleimungen und Giften», erklärt Thomas Dettling von der Arde Architektur Design GmbH. Alte japanische Bauten wurden laut Dettling bereits auf ähnliche Weise gebaut. «Es war uns ein Anliegen, eine traditionelle Bauweise in moderner Art herzustellen», so der Architekt.

Fast nur aus Holz
Der ganze Wandbau werde einstofflich in Holz erstellt. Ausgenommen von der Hausfassade. Die Gemeinde Ingenbohl bewilligte eine Holzfassade nicht, weshalb diese nun durch Eternit ersetzt wird. Dennoch erhalte das Gebäude durch die kompakte Gebäudehülle aus Holz eine sehr gute Energiespeicherung, erklärt Dettling.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.