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BRUNNEN: Judomeister eröffnet erste Judoschule in Innerschwyz

Der Nationaltrainer der Liechtensteiner Judomannschaft erfüllt sich einen Traum. Er eröffnet eine Judoschule in Brunnen.
Sandro Portmann
Nico Oana hat in Brunnen die Räumlichkeiten für eine Judoschule bezogen. Im Oktober will er die Schule eröffnen. (Bild Sandro Portmann)

Nico Oana hat in Brunnen die Räumlichkeiten für eine Judoschule bezogen. Im Oktober will er die Schule eröffnen. (Bild Sandro Portmann)

Wenn der 40-jährige Nico Oana am Morgen aufsteht, macht er gleich mal 200 Liegestützen. Diese summieren sich im Laufe des Tages auf 400. Und das Training sieht man dem deutsch-rumänischen Doppelbürger auch an. Oana ist der Trainer der Liechtensteiner Judo-Nationalmannschaft und wohnt seit kurzem in Brunnen. Es war sein Lebenstraum, der ihn mit Frau und Kinder nach Brunnen führte. Denn im Schiller eröffnet er die erste Judoschule in Innerschwyz. Einzig in Wollerau gibt es dieses Angebot bereits.

Spass ist am wichtigsten

Blaue Matten bedecken bereits den Boden der Schule. Sie machen den Schülern das Fallen angenehmer. «Lernen, wie man fällt, ist das A und O beim Judo», erklärt Oana und erzählt, dass dieser Reflex auch schon Leben gerettet hat. Nämlich, als ein Siebenjähriger vom 3-Meter-Sprungbrett in den Pool springen wollte, aber auf dem Asphalt daneben landete. «Weil er sich richtig abrollte, kam er mit Schürfwunden davon.» Überhaupt sei Judo mehr als eine Kampfsportart. «Jemandem wehtun ist leicht – jemanden kampfunfähig zu machen, ohne ihm wehzutun, ist schwer», sagt Oana. Judo ist japanisch und bedeutet so viel wie «Der sanfte Weg». «Judo lehrt Respekt, Disziplin, Selbstbewusstsein und ist gut für die Motorik», weiss der Trainer. Doch am wichtigsten sei der Spass daran. Dies sei auch das Einzige, was interessierte Kinder zum ersten Training mitbringen sollten. «Und einen langärmligen Trainer», sagt er mit einem Schmunzeln und fügt an: «Nach dem ersten Training wissen sie wieso.»

Der Ex-Bundesliga-Kämpfer holte sich in den vergangenen zwei Jahren zweimal den Schweizer-Meister-Titel im Ü-30-Master und gewann zweimal das Elite-Ju-Jitsu-Fighting. Trotzdem sieht er sich nicht mehr als Spitzensportler und verdient sein Geld mit einer Judoschule für Kinder und Jugendliche in Birmensdorf. Dort will er nun kürzertreten und in Brunnen die Kunst des Judo lehren. Neben dem Judo stehen auch Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Qigong-Trainings zur Auswahl. Letzteres unter der Leitung von Tanja Kolberg. Noch stehen Vorbereitungen an. Oana schätzt aber, dass im Oktober dann die Eröffnung stattfindet. «Die ersten Anmelder bekommen einen eigenen Judoanzug geschenkt.»

Hinweis

Weitere Informationen unter www.judobi.ch

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