BRUNNEN: Keime in Kinderbecken entdeckt

Die Zentralschweizer Seen sind sauber. Dabei wurden in den Urkantonen mehrere Hallen- und Freibäder bemängelt.

Irene Infanger
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In Zentralschweizer Seen kann bedenkenlos gebadet werden. In Planschbecken sieht dies zum Teil anders aus. (Bild: Laura Vercellone)

In Zentralschweizer Seen kann bedenkenlos gebadet werden. In Planschbecken sieht dies zum Teil anders aus. (Bild: Laura Vercellone)

In den Zentralschweizern Seen herrscht eine gute bis sehr gute Badewasserqualität. Dies zeigten Untersuchungen auf Darmbakterien und Salmonellen bei 63 Badestellen, wie es im Jahresbericht des Laboratoriums der Urkantone (Laburk) ersichtlich ist. Proben genommen wurden vom Vierwaldstättersee, Zürichsee, Zugersee, Lauerzersee, Sihlsee, Sarnersee, Lungernsee, Seelisbergsee, Golzernsee, Sempachersee und Baldeggersee. 51 Stellen konnten der besten Qualitätsklasse A zugeteilt werden, 12 Stellen erhielten die Klasse B. Im Gegensatz zu den Seen gab es bei Hallenbädern und Freibädern letztes Jahr einige Beanstandungen auszusprechen. Von insgesamt 429 Proben wurden 24 Prozent (Vorjahr 18 Prozent) bemängelt. «Meist war der Gehalt an Desinfektionsmittel zu hoch oder zu niedrig eingestellt. Freibäder wiesen zudem zu hohe Harnstoffgehalte auf», erklärte Daniel Imhof, Kantonschemiker und Betriebsleiter des Laburk am Dienstag.

Im Sommer 2012 wurde ein besonderes Augenmerk auf die Badewasserqualität von 14 Planschbecken in Strandbädern, die über keine grossen Schwimmbecken verfügen, gelegt. «Dabei wurde festgestellt, dass viele Betreiber das Badewasser nicht aufbereiten und/oder desinfizieren», so das Fazit des Laburk.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen SZ und im E-Paper.