BRUNNEN: Schüler zeigen sich interessiert

Was ist das Wichtigste an einem Artikel? Ein Schulbesuch in Brunnen zeigte auf: Titel, Lead und Bild.

Irene Infanger
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Die Schulkinder der 5. Primarklasse aus Brunnen zeigten sich interessiert am Thema Zeitung und waren von einer alten Zeitung aus dem Jahr 1903 angetan. (Bild Stefan Steiger)

Die Schulkinder der 5. Primarklasse aus Brunnen zeigten sich interessiert am Thema Zeitung und waren von einer alten Zeitung aus dem Jahr 1903 angetan. (Bild Stefan Steiger)

Seit mehreren Jahren bereits besucht die «Neue Schwyzer Zeitung» Schulklassen im Kanton Schwyz, um ihnen die Zeitung und das journalistische Handwerk ein wenig näherzubringen. Das Projekt «Zeitung in der Primarschule», kurz ZIP genannt, läuft aktuell wieder auf Hochtouren. Dies führt dazu, dass der eine oder andere Mitarbeiter der Neuen SZ aktuell in den Schulen anzutreffen ist. Gestern luden drei Klassen ein: zwei Primarschulklassen aus Tuggen und eine aus Brunnen. Morgen Donnerstag werden weitere zwei Klassen aus Galgenen Besuch erhalten.

Letzte Seite ist sehr beliebt

Die 5. Primarklasse der Gemeindeschule Ingenbohl-Brunnen meldete sich ebenfalls für einen Journalistenbesuch. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich gestern am frühen Morgen sehr neu- und wissbegierig und gaben auch gerne Auskunft über ihr Leseverhalten. Eine kurze Umfrage zeigte: Besonders beliebt bei den Schülern ist der Sport, die «Andere Seite» als Gesamtes, aber besonders auch der Rabenau-Comic. Auch die Nachrichtenspalte wird öfters und gern gelesen.

Die Rückmeldungen der Schulkinder zeigten der Verfasserin dieses Berichts zudem auf, wie wichtig ein knackiger Titel, ein besonderes und schönes Bild sowie ein interessanter Lead sind. Denn die Schüler machten unverständlich klar: Wenn diese genannten Punkte nicht spannend sind, wird der Rest des Textes erst gar nicht gelesen.

Entwicklung der Zeitung

Wie wird die Zeitung in einigen Jahren aussehen, wird es sie überhaupt noch geben? Diese Fragen waren gestern natürlich nur schwer zu beantworten. Ein Blick in eine über hundert Jahre alte Ausgabe der NZZ zeigte jedoch, dass es immer wieder Wandel gibt. Doch diese vorauszuahnen, ist natürlich unmöglich.