BRUNNEN: Tunnel-Panne mit weit reichenden Folgen

Am Freitagnachmittag erlitt im Mositunnel ein Auto einen Motorenschaden. Der Tunnel wurde gesperrt. Die Unfallbergung verwandelte sich jedoch allmählich zur Sicherstellung des Autos. Schliesslich kam es zur Festnahme des Lenkers.

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Blick in den Mositunnel bei Brunnen.(Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Blick in den Mositunnel bei Brunnen.(Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Wie die Schwyzer Polizei mitteilte, stellte das Sicherheitssystem des Tunnels kurz vor ein Uhr ein stehendes Fahrzeug fest und schlug Alarm. Aufgrund der Bilder der Überwachungskameras gingen die Mitarbeiter der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz von einem Verkehrsunfall aus, sperrten den Tunnel und boten gemäss dem Einsatzkonzept die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen für die Verkehrsumleitung auf.

Nach und nach stellte sich heraus, dass es sich um ein Pannenfahrzeug handelte, dass dieses nicht ordnungsgemäss eingelöst war, dass der Lenker trotz Führerausweisentzug fuhr und dass ein Drogenschnelltest den Verdacht erhärtete, dass der Lenker unter Drogeneinfluss stand.

Nach weiteren Angaben stellte sie weiter fest, dass das Pannenfahrzeug Beschädigungen aufwies, die von einem Verkehrsunfall vom Vortag in Ibach stammen dürften, bei dem der Verursacher davongefahren war. Der 31-jährige Schweizer verweigerte bei der Befragung die Aussage.

Das Auto wurde sichergestellt.

kst