BRUNNEN: Unmut vor Tunnelsanierung in Brunnen

Wegen der Arbeiten am Mositunnel wird der Verkehr durch Brunnen zunehmen. Doch dort sorgen fehlende Zebrastreifen bereits für Unmut.

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Blick auf den Mositunnel bei Brunnen. (Archivbild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Blick auf den Mositunnel bei Brunnen. (Archivbild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Der Mositunnel und die angrenzenden Brücken werden von 2011 bis 2015 in Stand gesetzt. Dieser wird zeitweise nur einspurig befahrbar sein und es werden Nachtsperrungen durchgeführt werden. «Ausserdem wird der Verkehr Richtung Süden zum Teil durch das Dorf Brunnen umgeleitet», erklärt Esther Widmer vom Bundesamt für Strassen Astra.

Wie stark die Arbeiten im Mositunnel die Situation der Fussgänger im Dorf beeinträchtigen, bleibt abzuwarten. Zumal schon jetzt mit der neu geschaffenen Tempo-30-Zone Verunsicherung entstanden ist. Nach dem Schaffen der Tempo-30-Zone fehlen im Dorfkern Zebrastreifen für die Fussgänger. «In Tempo-30-Zonen gibt es in der Regel keine Fussgängerstreifen», erklärt Tiefbauamtsvorsteher Franz Gallati. Trotzdem wurde an der Brunner Gemeindeversammlung vom Dezember der Ruf nach Zebrastreifen laut. Eine entsprechende Anfrage liegt noch beim Tiefbauamt.

Morgen Dienstag findet eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Instandsetzung des Mositunnels statt. Sie beginnt um 20 Uhr in der Aula in Brunnen.

Laura Zambelli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der «Neuen Schwyzer Zeitung».