BRUNNEN/SISIKON: Mehr Aufwand für mehr Schutz

Die Axenstrasse soll schnellstmöglich wieder geöffnet werden. Die Arbeiten rücken planmässig voran.

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Die Galerie der Axenstrasse erhält ein Notdach. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Die Galerie der Axenstrasse erhält ein Notdach. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Die Axenstrasse ist seit Montag nach einem Gesteinsabbruch zwischen Brunnen und Sisikon gesperrt. «Wir liegen gut im Fahrplan», sagt Kurt Tresch, Abteilungsleiter im Amt für Nationalstrassen in Flüelen. Am Mittwoch Nachmittag konnte mit der Reparatur der defekten Galerie begonnen werden. «Wir konnten das Notdach erstellen», sagte Tresch.

Die Wahrscheinlichkeit, auf der Axenstrasse von einem Gesteinsbrocken getroffen zu werden, sei sehr klein, so Geologe Klaus Louis. Ein Blockschlag, wie er an der Axenflanke stattgefunden habe, sei ein zehnjährliches Ereignis – auf eine Strecke von 50 bis 100 Metern berechnet. «Der Axen-Abschnitt ist aber mehr als einen Kilometer lang», so Louis.

Gemäss seinen Empfehlungen müssten die Felsreinigungen intensiviert, möglicherweise einzelne brüchige Felspartien gar gesprengt werden. Ob das Astra die geforderten Massnahmen umsetzen wird, war nicht zu erfahren.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.