Buchrain: Nach Unfall mit Gummiboot befindet sich ein Nichtschwimmer in kritischem Zustand

Bei einer Fahrt mit dem Gummiboot auf der Reuss ist am 1. August ein Eritreer ins Wasser gefallen. Der Mann wurde am Ufer bewusstlos aufgefunden.

Roger Rüegger
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Zwei Männer aus Eritrea waren am Samstag, 1. August, mit einem Gummiboot von Luzern flussabwärts unterwegs. Kurz vor Buchrain fiel laut einer Mitteilung der Luzerner Polizei einer der beiden Männer ins Wasser. Der 34-Jähriger wurde abgetrieben.

Der Unfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr. Zu einem späteren Zeitpunkt konnte der Mann bewusstlos im Uferbereich aufgefunden werden. Gemäss Mitteilung wurde er umgehend von Passanten betreut und dann vom Rettungsdienst 144 in einem kritischen Zustand in das Spital gebracht. Gemäss Angaben des Begleiters soll der Verunfallte Nichtschwimmer sein.

Die Fahrt mit dem Gummiboot – hier auf der Aare – ist bei vielen beliebt.

Die Fahrt mit dem Gummiboot – hier auf der Aare – ist bei vielen beliebt.

Symbolbild: Anthony Anex / Keystone

Tipps der Polizei, des BAV und der SLRG

Die Luzerner Polizei warnt vor unvorbereiteten Ausflügen mit dem Gummiboot. Folgende Regeln gilt es zu beachten:

  • Generell sollte man auf Flussfahrten mit einem Gummiboot eine Schwimmweste tragen.
  • Während der Flussfahrt sollte auf alkoholische Getränke verzichtet werden.
  • Boote sollten auf Flüssen nicht zusammengebunden werden. Man ist dadurch kaum noch manövrierfähig. Es besteht zudem die Gefahr, sich an Hindernissen wie Brückenpfeilern zu verheddern.

Weitere Tipps für eine sichere Flussfahrt findet man auf den Websites der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG und dem Bundesamt für Verkehr BAV.

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