BUDGET: Gemeinde Arth schreibt 2011 rote Zahlen

Der Gemeinderat von Arth rechnet im Jahr 2011 mit einem Defizit von rund einer halben Million Franken. Zudem dürfte die Rechnung für das Jahr 2010 schlechter ausfallen, als geplant war.

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Die Gotthardstrasse in Arth. (Archivbild Neue SZ)

Die Gotthardstrasse in Arth. (Archivbild Neue SZ)

Im Jahr 2011 rechnet der Gemeinderat von Arth mit Ausgaben in der Höhe von rund 34,3 Millionen Franken. Die Einnahmen liegen bei ca. 33,8 Millionen Franken, was ein Defizit von etwa 500'000 Franken ergibt. Das Defizit kann durch das vorhandene Eigenkapital der Gemeinde gedeckt werden. Der Gemeinderat schlägt vor, den Steuerfuss unverändert auf 160 Einheiten zu belassen.

Zudem dürfte die laufende Rechnung für das Jahr 2010 schlechter ausfallen, als ursprünglich geplant war. Deshalb beantragt der Gemeinderat von Arth Nachkredite zu Lasten der laufenden Rechnung in der Höhe von 422'500 Franken, wie aus einer Medienmitteilung der Gemeindekanzlei von Arth hervorgeht.

Verbreiterung des Trottoirs
Des Weiteren will der Gemeinderat, dass im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Rigi-Bahnhofs in Goldau die Fussgängerverbindung entlang der Rigistrasse verbreitert wird. Das heutige Trottoir auf dem Abschnitt SBB-Unterführung bis Güterstrasse sei zu eng. So würden immer wieder gefährliche Verkehrssituationen entstehen. Die Verbreiterung dürfte insgesamt rund 453'000 Franken kosten. Am 13. Februar 2011 wird darüber abgestimmt.

Gemeindeversammlung hat das Wort
Das Budget 2011, die Nachkredite für 2010, die Trottoirverbreitung und weitere Geschäfte werden an der Gemeindeversammlung von Arth am 10. Dezember behandelt.

pd/das