Bundesbriefmuseum wird erheblich aufgewertet

Das Bundesbriefmuseum in Schwyz leidet unter Platzproblemen und strukturellen Schwächen. Mit baulichen und inhaltlichen Anpassungen in der Höhe von 2,6 Millionen Franken soll die Ausstellung rund um den Bundesbrief von 1291 wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden.

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Das Bundesbriefmuseum in Schwyz soll neu konzipiert und saniert werden. (Bild: Archiv Neue SZ)

Das Bundesbriefmuseum in Schwyz soll neu konzipiert und saniert werden. (Bild: Archiv Neue SZ)

Das Bundesbriefmuseum und das Forum Schweizer Geschichte ergänzen sich auf dem Platz Schwyz gegenseitig. Allerdings: Während das Forum Schweizer Geschichte auf einem zeitgemässen Konzept basiert, leidet das Bundesbriefmuseum vor allem unter der Vermischung von Ausstellungs- und Infrastrukturräumen.

Mit baulichen Massnahmen, die nur massvoll in die bestehende Bausubstanz eingreifen, werden die verschiedenen Bedürfnisse getrennt und damit die Voraussetzungen für eine zeitgemässe Ausstellung geschaffen. Für die Neukonzeption und die Sanierung beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Kredit in Höhe von 2,6 Millionen Franken, heisst es in einer Medienmitteilung der  Staatskanzlei Schwyz vom Montag.

Die bauliche Aufwertung des Bundesbriefmuseums ermögliche «eine attraktive und zeitgemässe Ausstellung». Die wertvollen Objekte können gemäss Mitteilung nach der Sanierung konservatorisch und sicherheitstechnisch angemessen gezeigt werden. Des weiteren wird Platz geschaffen für Wechselausstellungen, die heute weitgehend fehlende Besucherlenkung kann massiv verbessert werden und die Informationsvermittlung erfolgt in Zukunft mehrsprachig.

Wenn der Kantonsrat dem Kredit zustimmt, sollen die Bauarbeiten im Winter 2013/2014 durchgeführt werden.

pd/zim