BUNDESGARTENSCHAU: Innerschweizer Technik für Koblenzer Seilbahn

Eine Attraktionen an der Bundesgar­tenschau 2011 in Koblenz ist die neue Seilbahn über den Rhein. Innerschweizer Firmen waren massgeblich am Bahnprojekt beteiligt.

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Die neue Seilbahnstation in Koblenz. (Bild pd)

Die neue Seilbahnstation in Koblenz. (Bild pd)

Der Seilzug ist ein Werk der Goldauer Garaventa. Dach und Umhüllung der beiden Seilbahnstationen fertigten Mitarbeiter der Firma HP Gasser in Lungern an. Den Auftrag für die Trag-Holzkonstruktion liess diese durch die Neue Holzbau AG ein paar hundert Meter entfernt ausführen. Die 18 Gondeln des Dreiseilbahnsystems stammen von der Doppelmayr-Garaventa-Tochtergesellschaft CWA in Olten.

7600 Personen pro Stunde
Alles steht für die Bundesgartenschau im Volksmund als Buga ein Begriff bereit. Die ästhetische Regie führte der deutsche Architekt und Ingenieur Werner Sobek. Bühne für das alle zwei Jahre wiederkehrende Megaereignis ist 2011 Koblenz. Die Messe dürfte zwischen April und Oktober 2011 erneut Millionen von Schaulustigen anziehen.

Die Homepage macht bereits auf den ersten Blick deutlich, was nebst Gartenideen in Koblenz als Publikumsmagnet dient: Im Mittelpunkt des Internetauftrittes schwebt eine geräumige Seilbahngondel über dem Rhein. Sie ist in der Lage, über eine Strecke von knapp 900 Metern in einer Stunde bis zu 7600 Personen zwischen der Innenstadt und dem Messegelände über den Rhein zu transportieren und gleich viele Passagiere in die andere Richtung zurück.

Knapp 16 Millionen Franken liessen sich die Veranstalter die Bahn des österreichisch-schweizerischen Herstellers Doppelmayr-Garaventa kosten.

Seit Anfang Juli ist die nunmehr grösste Seilbahn Deutschlands für drei Monate zwischen dem Deutschen Eck mit dem Kaiserdenkmal in der Innenstadt und der Festung Ehrenbreitstein unterwegs.

Rainer Rickenbach/Neue LZ

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am 17. Juli in der «Neuen Luzerner Zeitung».