BUNDESGERICHT: Ohrensausen - Beschwerde abgewiesen

Er leide nach einem Arbeitsunfall an Tinnitus, sagte ein Schwyzer. Die Suva war anderer Meinung, letztendlich auch das Bundesgericht.

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Nach einem Arbeitsunfall leidet ein Schwyzer an Tinnitus. Das Bundesgericht war anderer Meinung. (Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

Nach einem Arbeitsunfall leidet ein Schwyzer an Tinnitus. Das Bundesgericht war anderer Meinung. (Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

Ein Schwyzer Heizungsmonteur wurde am 8. März 1999 an seinem Arbeitsort urplötzlichen von einem Knall überrascht. Ein gut armdickes, langes Metallrohr krachte aus etwa sechs Meter Höhe zu Boden. Dieser Vorfall verursachte beim Schwyzer Ohrensausen, im Fachchargon bekannt als Tinnitus. Mit dem Knall begann ein juristisches Hickhack zwischen dem Schwyzer, der Suva und dem Schwyzer Verwaltungsgericht. Da mit dem Entscheid uneinig, zog er die Abweisung des Falls durch das Schwyzer Verwaltungsgerichts vor Bundesgericht. Das höchste Schweizer Gericht stützte allerdings den Schwyzer Entscheid und wies die Beschwerde ebenfalls ab. Und damit auch die unentgeltliche Prozessführung. Der Schwyzer wurde zudem dazu verpflichtet, die Gerichtskosten zu übernehmen.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.