BUNDESHAUS: 700 Frauen am Begegnungstag im Bundeshaus

Am Samstag haben sich rund 700 Frauen aus der ganzen Schweiz im Bundeshaus zu einem Begegnungstag getroffen. Mit dabei waren auch einige Zentralschweizerinnen

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Ariella Kaeslin. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Ariella Kaeslin. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Seit der Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts 1971 haben die Frauen in der Politik einiges erreicht: 1977 wurde mit Elisabeth Blunschy die erste Nationalratspräsidentin gewählt, 1991 mit Josi Meier die erste Ständeratspräsidentin und 1999 amtete Ruth Dreifuss als erste Bundespräsidentin.

Jetzt werden die drei Gremien zum ersten Mal gleichzeitig von Frauen geleitet. Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer, Ständeratspräsidentin Erika Forster und Bundespräsidentin Doris Leuthard haben diese Gelegenheit genutzt, um Frauen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Lebenswegen miteinander ins Gespräch zu bringen. 

Das Interesse am Begegnungstag war gross: Rund 700 Frauen aus der ganzen Schweiz nahmen daran teil. «Es freut uns sehr, dass der Begegnungstag derart guten Anklang gefunden hat», sagte Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer in der Schlussrunde.

Ariella Kaeslin als Referentin
Die zunächst gruppenweise geführten Gespräche kreisten um die Themen Frau, Mutter und Grossmutter, Frau und aussergewöhnlicher Beruf, Frau und Berufung, Frau und Chefin, Frau und Medizin, Frau und Schönheit sowie Frau und Staatsdienst. Dazu hatten die Präsidentinnen verschiedene Referentinnen eingeladen. Unter ihnen war auch die Megger Kunstturnerin Ariella Kaeslin.

pd/ost