Busse stoppen weiterhin auf Hauptstrassen

Der Schwyzer Kantonsrat hat am Mittwoch mit 59 zu 27 Stimmen einen Vorstoss der SVP zur Verflüssigung des Verkehrs abgelehnt. Die SVP hätte alle Haltestellen durch Busbuchten ersetzen wollen.

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Ein Bus der Auto AG Schwyz hält auf der Hauptstrasse. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Ein Bus der Auto AG Schwyz hält auf der Hauptstrasse. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Es sei nicht sinnvoll, generell Busbuchten zu realisieren, hiess es in der Debatte. Jede Haltestelle müsse einzeln beurteilt werden, und die lokalen Begebenheiten seien zu berücksichtigen.

In dicht besiedelten Dörfern sei die Idee der SVP gar nicht realisierbar, da es zu wenig Platz habe und Landenteignungen problematisch seien. Dazu kämen die hohen Kosten von 100'000 bis 200'000 Franken pro Busbucht.

Die SVP-Motionäre betonten die Notwendigkeit, den Verkehr aus ökonomischen und ökologischen Gründen zu verflüssigen. Ihr neuer Antrag, die Motion in ein Postulat umzuwandeln, kam beim Kantonsrat ebenso schlecht an. Mit 56 zu 35 Stimmen lehnte er auch ein Postulat ab.

sda