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Kommentar

Bundesratswahlen: Chance für die Zentralschweiz

Mit der Kandidatur der St. Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter eröffnen sich für die Zentralschweizer CVP-Sektionen Möglichkeiten, Bundesratsanwärter zu portieren.
Lukas Nussbaumer

Die St. Galler FDP-Stände­rätin Karin Keller-Sutter hat sehr gute Chancen, Bundes­rätin zu werden. Das liegt an ihrer Person, ihrem politischen Leistungsausweis. Aber nicht nur: Der Druck auf ihre Partei, 34 Jahre nach Elisabeth Kopp wieder eine Frau zu portieren, ist gross. Und Keller-Sutter kommt aus der richtigen Region. Schliesslich ist die Ostschweiz seit dem Ausscheiden des Appenzeller Freisinnigen Hans-Rudolf Merz im Jahr 2010 nicht mehr in der Landesregierung vertreten.

Noch länger auf eine Vertretung im Bundesrat wartet die Zentralschweiz. Der Luzerner FDP-Politiker Kaspar Villiger, der Vorgänger von Hans-Rudolf Merz, trat 2003 ab. Aus den Reihen der Liberalen dürfte der nächste Zentralschweizer Bundesrat jedoch kaum stammen. Der Urner Ständerat Josef Dittli will offenbar nicht (mehr), der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki könnte es zwar auf einen Zweier-Vorschlag mit Keller-Sutter schaffen, hätte jedoch geringe Wahlchancen. Ausser, die Bundesversammlung wählt am 5. Dezember eine CVP-Frau. Der frei werdende Sitz von Doris Leuthard wird nämlich vor jenem besetzt, den Johann Schneider-Ammann räumt.

So wenig voraussehbar ein Bundesratswahltag ist, so sicher ist: Die Zentralschweizer CVP-Sektionen haben die grosse Chance, eine(n) der ihren zumindest bis aufs offizielle Ticket der Partei zu hieven. Womöglich wird das jemand aus dem oft genannten Trio Erich Ettlin, Andrea Gmür und Heidi Z’graggen sein. Oder ein Aussenseiter wie der Luzerner Nationalrat Leo Müller gewinnt das parteiinterne Rennen. Wie bei Karin Keller-Sutter gilt: Sie alle kommen aus der richtigen Region – und bringen einen Leistungsausweis mit, der sie wählbar macht ins höchste Amt.

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