CHUPFERTURM SCHWYZ: Der Virtuose des Misstritts schlägt zu

Ein Mann, zwei Rollen: Der Schwyzer Kabarettist Reto Zeller spielte im Chupferturm den schrulligen Herbert Hägi. Und sich selbst.

Drucken
Teilen
Der schrullige Herbert Hägi mit seinen Utensilien. (Bild Laura Zambelli/Neue SZ)

Der schrullige Herbert Hägi mit seinen Utensilien. (Bild Laura Zambelli/Neue SZ)

Mit einer Papiertasche in der Hand, einer schwarzen Hornbrille und einem etwas altmodisch anmutenden Jackett kommt er auf die Bühne: Herbert Hägi. Ein etwas verschrobener Typ und ein ziemliches Muttersöhnchen. Gemächlich packt er seine Utensilien aus: Eine kleine blaubemalte Ukulele, ein farbiger Notenständer und ein Ordner mit seinen Liedern darin.

Eine Figur, wie man sie schon so oft auf einer Kleintheaterbühne gesehen hat. Doch die Befürchtung, dass sich in den nächsten Stunden ein Déjà-vu-Erlebnis ans andere reiht, verfliegt rasch. Denn Hägi ist nicht einfach der «Nullachtfünfzehn»-Tollpatsch, sondern ein Mann, der sich mit unerwarteten Geschichten und entwaffnender Offenheit die Sympathie des Publikums sichert. In kurzen Sequenzen erzählt Hägi – im Programmheft treffend als «Virtuose des Misstritts» angekündigt – von seinen kuriosen Alltagserfahrungen, in die der Gutgläubige und Grundehrliche immer wieder ungewollt hineinschlittert.

Laura Zambelli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.