Coronamassnahmen
Die Zentralschweizer Kantone reduzieren die Quarantänedauer von 10 auf 7 Tage

Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren, haben gemeinsam beschlossen, die Quarantänedauer von 10 auf 7 Tage zu reduzieren.

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Aufgrund der schweizweit stark ansteigenden Fallzahlen der Omikron-Variante hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verschiedene Empfehlungen erlassen. Dazu gehört die Reduzierung der Quarantänedauer von 10 auf 7 Tage.

Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren haben sich am 3. Januar 2022 über die Empfehlungen des BAG ausgetauscht und gemeinsam beschlossen, die Isolationsdauer in der gesamten Zentralschweiz auf 10 Tagen zu belassen und die Quarantänedauer für Personen, die mit einer infizierten Person engen Kontakt hatten, von 10 auf 7 Tage zu reduzieren, wie es in einer entsprechenden Mitteilung heisst.

Mit dieser Änderung sollen die Auswirkungen der Quarantänemassnahmen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft abgemildert werden, wie der Luzerner Regierungsrat Guido Graf, Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Luzern, betont:

«Die angepasste Quarantäneregelung erlaubt uns, wichtige Funktionen und Dienstleistungen im öffentlichen Leben sowie der Wirtschaft weiterhin sicherstellen zu können.»

Sehr hohe Auslastung im Contact Tracing

Auch für das Contact Tracing des Kantons Luzern, welches seit Mitte November 2021 im Zusammenhang mit den steigenden Fallzahlen eine sehr hohe Auslastung verzeichnet, bringe eine verkürzte Quarantäne Vorteile, so David Dürr, Leiter der Dienststelle Gesundheit und Sport des Kantons Luzern:

«Die Bewältigung des Contact Tracings von 1000 und mehr infizierten Personen pro Tag stellt eine grosse Herausforderung dar. Die Reduktion der Anzahl Kontaktpersonen unterstützt uns bei der Betreuung der infizierten Personen.»

(dvm)

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